idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
09.12.2008 09:05

Startschuss für Ringvorlesung "Zukunft der Energie - Energie der Zukunft"

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Das Energiezentrum Mitteldeutschland (EZM), eine neue Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, organisiert eine Ringvorlesung zum Thema "Zukunft der Energie - Energie der Zukunft". Den ersten Vortrag hält am Mittwoch, 17. Dezember 2008, Prof. Dr. Gerhard Willeke vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme.

    Das EZM wird von allen Fakultäten der Martin-Luther-Universität getragen, eine Doktorandenschule ist geplant. Das Zentrum soll den Übergang der globalen Gesellschaft ins "Solarzeitalter" kultur- und naturwissenschaftlich begleiten. "Die Menschheit muss ihre Ressourcen nachhaltiger nutzen als bisher, daran besteht längst kein Zweifel mehr", sagt Prof. Dr. Dietrich H. Nies, Direktor des Instituts für Biologie der MLU und Sprecher des EZM. "Das zu lösende Problem ist ein globales, eine technologische wie auch eine ökonomische und soziokulturelle Angelegenheit. In seinen Ausmaßen kann der Prozess, der nun erfolgen muss, nur mit der 'neolithischen Revolution' und der Industrialisierung verglichen werden. Es ist damit die dritte kulturelle Revolution der Menschheit." Beiträge zur Problemlösung erfordern laut Nies eine intensive Zusammenarbeit zwischen den naturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Disziplinen, "wie es nur an einer Volluniversität möglich ist".

    Stichworte wie Photovoltaik und Biomasse sind bereits allgegenwärtig, aber neben der technischen Umsetzung neuer Formen der Energiegewinnung geraten auch Themen wie die Wirtschaftlichkeit und kulturelle Rahmenbedingungen in den Fokus. "Interessant sind dabei auch die lokalen Gegebenheiten", so Professor Nies. "Die Region Mitteldeutschland könnte als Modell dafür etabliert werden, wie durch Kombination von technischen Erneuerungen, gesellschaftlichen und politischen Maßnahmen eine energieeffiziente Gesellschaft funktionieren könnte, die ohne Einbußen in ihrer Lebensqualität auskommt. Kläranlagen und Kompostanlagen könnten Energie abgeben statt Energie zu kosten. Viele andere Ideen sind hier denkbar, sie müssen nur gesammelt, geprüft und umgesetzt werden."

    Zentrale Themen des Energiezentrums Mitteldeutschland beleuchtet nun eine Ringvorlesung, die am 17. Dezember um 19 Uhr im Audimax am halleschen Universitätsplatz beginnt. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Gerhard Willeke, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme Halle über "Photovoltaik der Zukunft - Zukunft der Photovoltaik". Die Ringvorlesung reicht bis in den Sommer 2009 hinein und soll im Wintersemester 2009/10 fortgesetzt werden.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Dietrich H. Nies
    Tel.: 0345 55 26352
    E-Mail: dietrich.nies@mikrobiologie.uni-halle.de


    Weitere Informationen:

    http://www.verwaltung.uni-halle.de/pressedb/pressedokumente/php7E11.tmp200812041... Programm der Ringvorlesung "Zukunft der Energie - Energie der Zukunft"


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).