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09.12.2008 10:10

Sechs Forschungsprojekte überzeugten beim Wettbewerbsprogramm "Transfer NRW: FH Extra"

Petra Schmidt-Bentum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Köln

    Ein voller Erfolg für die Fachhochschule Köln: Alle sechs Forschungsprojektanträge der Hochschule haben beim neu aufgelegten Programm "Transfer NRW: FH Extra" eine Förderempfehlung erhalten. Verbunden damit ist die Option auf Fördergelder in Höhe von rund 600 000 Euro aus dem NRW-EU-Programm-Ziel 2 "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013". Gesucht hatte das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie die besten Ideen für transferorientierte Forschung in NRW. Ziel ist es die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Fachhochschulen und ihren Partnern in der regionalen Wirtschaft zu unterstützen.

    Zu den Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Fachhochschule Köln, die 2009 starten können, zählt u. a. die Entwicklung eines anpassungsfähigen (Adaptiven) Mobilitätssystems (AMS), das mitdenken und beispielsweise auf Terminverschiebungen oder aktuelle Verkehrssituationen reagieren, verschiedene Optionen abwägen und selbst Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise machen kann. Das Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik konnte mit dem Forschungsprojekt zur Optimierung einer tragbaren künstlichen Lunge überzeugen, die in Notfällen viele Leben retten kann. Weitere Projekte, die ab 2009 mit den Transfer NRW: FH-EXTRA-Mitteln realisiert werden können, sind die Entwicklung von Pigmentcharts zur farbrichtigen Wiedergabe von Malerei, die Realisation einer Middleware (Zwischenanwendung) für Smartphones, die ganz neue Möglichkeiten für die effiziente Entwicklung interaktiver Inhalte schafft, und das Projekt CITY NET. Hierbei geht es um die wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung des Aufbaus einer effizienten Netzwerkorganisation zwischen verschiedenen sozialen Diensten und Trägern einer Stadt. Erfolgreich war zudem das Institut für Landmaschinentechnik und Regenerative Energien mit dem Projektantrag zur Entwicklung eines neuen "Erregersystems" für hoch verdichtende, energieeffiziente und lärmarme Vibrationsplatten, die die Dichte von Haufwerken erhöhen und damit u. a. in der Bauwirtschaft enorme Optimierungspotenziale bieten können.

    Die erfolgreichen Forschungsprojektanträge im Überblick
    "Adaptive Mobilitätssysteme" (AMS Projekt)
    Prof. Dr. Rolf Franken, Institut für Betriebswirtschaftslehre, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

    "Entwicklung von Pigmentcharts zur farbrichtigen Wiedergabe von Malerei im Kontext von Digitalisierungsstrategien"
    Prof. Dr. Robert Fuchs, Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft, Fakultät für Kulturwissenschaften

    "CITY NET - Wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung eines Prozesses zum Netzwerkaufbau in den Sozialräumen der Stadt Mülheim"
    Prof. Dr. Herbert Schubert, Institut für Angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

    "Optimierung der Kohlendioxideliminierung für eine tragbare künstliche Lunge"
    Prof. Dr. Axel Lechleuthner, Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik, Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme

    "Mobile Gaming Middleware" (MGM)
    Prof. Björn Bartholdy, Köln International School of Design, Fakultät für Kulturwissenschaften

    "Entwicklung eines neuartigen innovativen Erregersystems mit einer modellgestützten Regeleinrichtung für hochverdichtende, energieeffiziente und lärmarme Vibrationsplatten, ErVi"
    Prof. Dr. Alfred Ulrich, Institut für Landmaschinentechnik und Regenerative Energien, Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme

    Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an - jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik, Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.

    Kontakt für die Medien
    Fachhochschule Köln
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Petra Schmidt-Bentum, Tel.: 0221/8275 -3119, Fax: 0221/ 8275 -3394
    E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-koeln.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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