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Der Senat der Universität Göttingen hat in seiner Sitzung am Mittwoch (10. Dezember 2008) Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne einstimmig zur Vizepräsidentin der Georgia Augusta gewählt. Sie wird in dieser Funktion Nachfolgerin der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Doris Lemmermöhle. Ihre zweijährige Amtszeit beginnt am 1. April 2009. Das Votum des Senats muss durch den Stiftungsausschuss Universität bestätigt werden. Dem Präsidium gehören neben Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura die Vizepräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Joachim Münch sowie in hauptberuflicher Funktion Diplom-Kaufmann Markus Hoppe an.
Pressemitteilung
Göttingen, 11. Dezember 2008 / Nr. 281/2009
Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne zur Vizepräsidentin der Georgia Augusta gewählt
Senat votiert einstimmig für die Wissenschaftlerin - Zweijährige Amtszeit beginnt im April 2009
(pug) Der Senat der Universität Göttingen hat in seiner Sitzung am Mittwoch (10. Dezember 2008) Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne einstimmig zur Vizepräsidentin der Georgia Augusta gewählt. Sie wird in dieser Funktion Nachfolgerin der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Doris Lemmermöhle. Ihre zweijährige Amtszeit beginnt am 1. April 2009. Das Votum des Senats muss durch den Stiftungsausschuss Universität bestätigt werden. Dem Präsidium gehören neben Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura die Vizepräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Joachim Münch sowie in hauptberuflicher Funktion Diplom-Kaufmann Markus Hoppe an. Prof. Casper-Hehne leitet die Abteilung Interkulturelle Germanistik am Seminar für Deutsche Philologie.
Hiltraud Casper-Hehne (Jahrgang 1957) studierte Germanistik und Geschichte an der Technischen Universität Braunschweig. Die Promotion am Institut für Germanistische Linguistik konnte sie 1987 abschließen. Von 1986 bis 1988 arbeitete sie als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Shanghai (China). Nach vielfältigen Lehrtätigkeiten an der TU Braunschweig übernahm sie dort die Leitung der Abteilung "Deutsch als Fremdsprache" (1995) und wurde im April 1996 zudem Akademische Rätin am Sprachenzentrum, später dann auch stellvertretende Leiterin. Forschungsprojekte zu Sprachlernmaterialien und Computer-Selbstlernprogrammen erhielten Fördermittel der Europäischen Union. Von 1997 an arbeitete die Wissenschaftlerin an ihrer Habilitation zur interkulturellen Alltagskommunikation. Nach Abschluss der Arbeiten im November 2003 wurde Hiltraud Casper-Hehne zum April 2004 als Professorin an die Göttinger Philosophische Fakultät berufen.
In der Interkulturellen Germanistik hat Prof. Casper-Hehne verschiedene Forschungsvorhaben für den osteuropäischen und den asiatischen Raum initiiert, darunter das Projekt "Interkultur" im Rahmen des EU-Hochschulprogramms Asia-Link zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Europa und China. Realisiert wurde dabei ein binationaler Masterstudiengang mit Doppelabschluss. Die Wissenschaftlerin ist Gründungsdirektorin des Deutsch-Chinesischen Instituts für Interkulturelle Germanistik und Kulturvergleich und wurde zur China-Beauftragten der Universität Göttingen ernannt. Auf Bundesebene ist Prof. Casper-Hehne Vorstandsvorsitzende des Fachverbandes Deutsch als Fremdsprache und engagiert sich auf diesem Gebiet auch in verschiedenen Expertengremien. In der universitären Selbstverwaltung gehört sie seit April 2007 dem Senat der Georgia Augusta an.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

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