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Wissenschaft
Ausstellung der Amnesty International-Hochschulgruppe in der Uni-Bibliothek
Mehr als einer Milliarde Menschen erleiden tiefe Wunden an Körper und Seele - in der westlichen Welt meist hinter verschlossenen Türen, in anderen Kulturen auch öffentlich. Frauen, die Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch werden - weltweit ist mindestens eine von drei im Laufe ihres Lebens betroffen - reden aus Scham oftmals nicht darüber oder finden kein Gehör. Nach Angaben des Europarates ist familiäre Gewalt die häufigste Ursache für gesundheitliche Schäden oder den Tod von Frauen im Alter zwischen 16 und 44 Jahren.
Zahlen, die Studenten der Universität Erfurt nicht in Ruhe ließen. Mit der Fotoausstellung "Hinsehen und Handeln - Gewalt gegen Frauen verhindern" macht die Amnesty International-Hochschulgruppe auf das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen aufmerksam. 18 eindrückliche Fotostrecken in der Uni-Bibliothek porträtieren Frauen aus Afghanistan, Mexiko, Kosovo oder den USA, die Opfer wurden. Unterschiedliche Kulturen, aber ähnliche Schicksale - und ein vergleichbar langer Kampf um Gerechtigkeit. Auch Frauen haben ein "Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person" (Art. 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen). In diesen Tagen besteht sie 60 Jahre. Anlass für die Amnesty-Hochschulgruppe für die Ausstellung sowie eine Reihe von fünf Filmen zum Thema Menschenrechtsverletzung, die in den vergangenen Wochen im Kinoklub Erfurt gezeigt wurden.
Die Ausstellung ist noch bis zum Jahresende im Foyer der Universitätsbibliothek der Universität Erfurt während der üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 8-22 Uhr, Samstag 10-18 Uhr und Sonntag 13-18 Uhr)zu sehen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Recht
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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