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Wissenschaft
16 % mehr Studienanfängerinnen als im Vorjahr im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik und 13 % mehr in der Informatik. Darüber, wie dieser positive Trend fortgesetzt werden kann, diskutierten am 8./9. Dezember 2008 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn im Rahmen der Netzwerktagung des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen rund 80 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Prof. Dr. Ursula van Rienen von der Universität Rostock betonte, dass für eine erfolgreiche Karriere in MINT (Mathematik - Informatik - Naturwissenschaften - Technik) nicht immer nur Leistung allein zählt, sondern oftmals die Notwendigkeit von strategischem Netzwerken insbesondere von Frauen unterschätzt wird.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie durch eine neue Qualität von Nachwuchs-Maßnahmen mehr Frauen für die MINT-Berufe gewonnen werden können. Der vielfältige Erfahrungsschatz der vergangenen Jahre muss jetzt genutzt werden, um in gemeinsamer Kraftanstrengung das Interesse von Mädchen und Frauen an MINT zu wecken und weiter zu fördern. Mach-MINT Projekte wie "CyberMentor", sorgen bereits jetzt durch ein bundesweites E-Mail Mentoring für eine breite Ansprache von Schülerinnen. Und mit "TasteMINT" erhalten Abiturientinnen an der Schnittstelle Schule - Hochschule die Möglichkeit, ihre Potenziale für den MINT-Bereich zu erproben.
Vorgestellt wurde eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeitsstrategie und das Beratungsangebot der Pakt-Geschäftsstelle. Für Paktpartner bestehen vielfältige Möglichkeiten, die geplanten Kommunikationsangebote des Pakts mit den eigenen Maßnahmen zu verknüpfen. Eine bundesweite Presse- und Medienarbeit und attraktive Informationsformate auf bundesweiten Berufs- und Fachmessen bieten flächendeckende Anlässe für erfolgreiche, gemeinsame Aktivitäten. Die Geschäftsstelle unterstützt zudem bei der Vermittlung von Expertinnen und Referentinnen zum Thema weiblicher MINT-Nachwuchs und stellt auf Anfrage aktuelle Daten und Fakten zur Verfügung.
Unter dem Motto "Komm, mach MINT." hat Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung den Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen ins Leben gerufen. Die Bundesregierung will gemeinsam mit den Paktpartnern das Engagement aller Beteiligten stärken und bündeln. Das breite Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, deutlich mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Der Pakt ist offen für weitere Partner, die sich für die Ziele des Paktes einsetzen und aktiv mitwirken wollen, um mehr Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Die zentrale Geschäftsstelle beim Verein Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Bielefeld, koordiniert die gesamten Maßnahmen und Aktivitäten. Die Geschäftsstelle wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Kontakt:
Christina Haaf M.A.
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen | Koordination Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Bertelsmann-Strasse 10, 33602 Bielefeld
fon: +49 521 106-7324 fax: +49 521 106-7171
mailto: haaf@komm-mach-mint.de
http://www.komm-mach-mint.de
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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