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17.12.2008 10:09

Wintermantel: Investitionsprogramm für dringlichsten Sanierungsbedarf an Hochschulen

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Im Hinblick auf die Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel, dass noch im Januar über ein weiteres Investitionsprogramm zur Stützung der Konjunktur beschlossen werden soll, sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin:

    "Zusätzliche staatliche Investitionen sollten dort eingesetzt werden, wo sie die nachhaltigste Wirkung für unser aller Zukunft erzielen. Deshalb ist der Vorschlag von Bundesministerin Schavan richtig, Hochschulen und Schulen Mittel für Sanierungsarbeiten zur Verfügung zu stellen.

    Die vorgeschlagene Summe von 500.000 € pro Hochschule könnte helfen, die dringlichsten baulichen Mängel zu beseitigen. Solche Maßnahmen würden verhindern, dass Hörsäle oder Labore geschlossen werden müssen, wie dies inzwischen vielfach droht oder schon geschehen ist. Solche Sanierungsaufträge würden im Sinne des Investitionsprogramms zeitnah zu neuen Aufträgen für das Baugewerbe führen.

    Zur Lösung des gesamten enormen Sanierungsbedarfs an den deutschen Hochschulen, könnte ein Programm dieses Umfangs allerdings nur einen geringen Anteil leisten. Bundesweit wird derzeit von einem Sanierungsbedarf in einer Größenordnung von circa 25 Milliarden € ausgegangen. Damit läge der Umfang der von Frau Schavan vorgeschlagenen Maßnahmen von 200 Millionen € bei unter einem Prozent des Gesamtbedarfs."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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