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19.12.2008 11:55

Deutsches Studentenwerk: 1,8 Milliarden Euro für Wohnheime und Mensen ins Konjunkturprogramm

Stefan Grob Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Studentenwerk

    Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert, im Rahmen des Programms die soziale Infrastruktur an Deutschlands Hochschulen im Umfang von 1,8 Milliarden Euro auszubauen.

    Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt das von der Bundesregierung geplante Konjunkturprogramm ausdrücklich. Gleichzeitig fordert der Studentenwerks-Bundesverband, im Rahmen des Programms die soziale Infrastruktur an Deutschlands Hochschulen im Umfang von 1,8 Milliarden Euro auszubauen. Für den Bau von zusätzlichen 20.000 bis 25.000 Wohnheimplätzen sowie die Sanierung bestehender Wohnheime beziffert DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat den Investitionsbedarf auf eine Milliarde Euro. Rund 800 Millionen Euro sollen in die Modernisierung der mehr als 720 Studentenwerks-Mensen und -Cafeterien fließen.

    Dobischat: "In der Krise sind Investitionen in die Bildung, insbesondere in die Hochschulbildung, ein wirksames Gegenmittel. Der Moment ist gekommen, um endlich auch den Investitionsstau bei der sozialen Infrastruktur an unseren Hochschulen abzubauen."

    "Wir stehen vor der riesigen Chance, dass in den kommenden Jahren viel mehr junge Menschen studieren werden. Diese Chance müssen wir gerade in angesichts der drohenden Wirtschafts- und Beschäftigungskrise nutzen und jetzt massiv in eine leistungsfähige soziale Infrastruktur investieren", forderte Dobischat. "Wir brauchen moderne, energieeffiziente, mit W-LAN ausgestattete Mensen, die die Studierenden auch als Lernorte nutzen können. Wir brauchen 20.000 bis 25.000 neue Wohnheimplätze, damit das Studium nicht an einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum scheitert."

    Von einem Konjunkturprogramm, das auch die sozialen Rahmenbedingungen des Hochschulstudiums stärkt, profitierten nicht nur die Studierenden und die Hochschulen, ist Dobischat überzeugt. "Moderne, energieeffiziente, mit W-LAN ausgestattete Mensen, die die Studierenden auch als Lernorte nutzen können; zusätzlicher campusnaher, preisgünstiger Wohnraum, auch für die kurzzeitige Unterbringen von Studierenden und Lehrenden: Das hätte auch positive Effekte für die lokale Wirtschaft, und wenn dank einer leistungsfähigen sozialen Infrastruktur viel mehr junge Menschen ein Studium schaffen, letztlich auch für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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