idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Energiewirtschaft und Nachhaltigkeit stehen im Fokus eines
deutsch-französischen Workshops am 29. und 30. Januar im
Kongresszentrum Karlsruhe. Organisatoren sind das Deutsch-
Französische Institut für Umweltforschung (DFIU) der Universität
Karlsruhe (TH) und das französische Centre de Recherche
en Economie et Droit de l'Energie (CREDEN) der Université
Montpellier I. Kernthema der Veranstaltung ist das umweltpolitische
Dreifach-Ziel der Europäischen Union für 2020.
Dieses europäische Umweltziel beinhaltet für den Energiesektor die
Reduzierung des Endenergiebedarfs und der Treibhausgasemissionen
um 20 Prozent. Gleichzeitig soll der Anteil der erneuerbaren
Energien auf 20 Prozent am Gesamtenergieverbrauch steigen. Um
dies zu erreichen, sind Neuerungen in der Energietechnik sowie
eine umfassende Neustrukturierung des Energiemarktes notwendig,
die langfristig zu spürbaren Veränderungen sowohl auf der Bedarfs-,
als auch auf der Versorgungsseite des europäischen Energiesystems
führen. Die nationalen Charakteristika des französischen und
deutschen Energiesektors sind eine Basis für die Diskussion darüber,
wie sich die europäischen Anforderungen bewältigen lassen.
Der Workshop richtet sich an französische und deutsche Vertreterinnen
und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie. Im
Blickpunkt stehen die politischen Rahmenbedingungen und Instrumente
für die Durchsetzung der umweltbezogenen Ziele. Darüber
hinaus geht es um technische Entwicklungen, die notwendig
sind, um die drei Umweltziele der EU (CO2-Reduktion, Energieeffizienz,
Ausbau erneuerbarer Energien) zu erreichen. Die ökonomischen
Konsequenzen für die Energiesysteme sind ein weiteres
Thema.
Die Workshopbeiträge behandeln beispielsweise eine systematische
Nachhaltigkeitsbewertung in Energieprojekten, neue Konzepte und
Technologien für energieeffiziente Gebäude, innovative Technologien
für ein intelligentes Energiemanagement sowie Faktoren, die
für den Kauf von Ökostrom ausschlaggebend sind. Ausserdem zeigen
Modelle die zukünftige Rolle erneuerbarer Energien in der europäischen
Elektrizitätsversorgung.
Das komplette Programm ist zu finden unter:
http://www-dfiu.wiwi.uni-karlsruhe.de/workshop-energie/index.htm
Die Veranstaltung im Konzerthaus des Kongresszentrums Karlsruhe
ist öffentlich (Tagungsgebühr 80 Euro). Die Vorträge sind in deutscher
und französischer Sprache mit Simultanübersetzung. Anmeldungen
an: sylvain.cail@kit.edu.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an
der Veranstaltung teilzunehmen.
Weitere Informationen zum Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung
(DFIU) der Universität Karlsruhe (TH) sowie zum
französischen Centre de Recherche en Economie et Droit de
l'Energie (CREDEN) der Université Montpellier I unter:
http://www-iip.wiwi.uni-karlsruhe.de/DFIU
http://www.creden.univ-montp1.fr/fr/accueil.html
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das
Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung
international herausragender Forschung und Lehre in
den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten
insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget
von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck
Forschung - Lehre - Innovation.
Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches
Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschten
eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der
Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler
aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner
für die Wirtschaft.
Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
http://www.kit.edu
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter:
presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-7414.
Den Anteil der erneuerbaren Energien steigern: Der deutsch-französische Workshop hat die EU-Umweltzi ...
Quelle: (Foto: Kerstin Pipjorke)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Elektrotechnik, Energie, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
regional
Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).