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16.01.2009 16:07

HIV, Malaria und Tuberkulose in Entwicklungsländern besser bekämpfen

Dr. Ellen Katz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen

    Tübinger Tropenmedizin in der Endrunde des DAAD Wettbewerbs "Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit"

    Bonn/Tübingen. Finanzkrise, Rezession, Klimawandel - von diesen weltweiten Problemen werden die Entwicklungsländer am härtesten getroffen. Tragfähige Lösungsansätze aus der Wissenschaft sind mehr denn je gefragt. Um die deutschen Hochschulen dabei zu unterstützen und ihre bisherigen Leistungen zu honorieren, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den Wettbewerb "Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit" ins Leben gerufen.
    Für die fünf besten Konzepte sollen insgesamt 25 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Verfügung stehen. Von den 44 Hochschulen, die Projektskizzen eingereicht hatten, wurden jetzt von einer internationalen Expertenkommission 13 zur Abgabe von Vollanträgen aufgefordert, über die im April endgültig entschieden wird.
    Einer der 13 ausgewählten Projektanträge stammt von den Tropenmedizinern des Tübinger Uniklinikums. Mit ihrem Projektantrag "Higher Education Excellence in Development Cooperation to combat HIV/AIDS, malaria and other diseases" kamen Sie erfolgreich in die Endrunde.

    HIV, Malaria und Tuberkulose sind die größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Dies gilt insbesondere fu?r Zentralafrika, der Region die weltweit am stärksten von diesen Infektionskrankheiten betroffen ist. Die Universität Tu?bingen ist seit 30 Jahren erfolgreich an der Bekämpfung von Infektionskrankheiten in Zentralafrika beteiligt. Grundlage dieser Entwicklungszusammenarbeit sind 2 Partnerinstitutionen des Instituts fu?r Tropenmedizin am Tübinger Uniklinikum: die "Medical Research Unit" des Albert Schweitzer Hospitals in Lambaréné, Gabun und das "Onchocerciasis Reference Laboratory" in Sokodé, Togo. Die Arbeit dieser Institutionen zeigt, dass die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch akademische Entwicklungszusammenarbeit maßgeblich verbessert werden kann. Auf der Grundlage dieser Jahrzehnte alten Zusammenarbeit soll mit dem Projekt ein Kompetenzzentrum fu?r das Millennium Development Goal Nr.6: "Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Erkrankungen" entstehen. Die Hauptaufgabe des Zentrums soll darin bestehen, die Partneruniversitäten als afrikanische Exzellenzzentren fu?r die Bekämpfung von HIV/AIDS und Malaria und Tuberkulose zu etablieren. Das ultimative Ziel ist die unabhängige Durchfu?hrung klinischer Studien an afrikanischen Institutionen, in denen lokal angepasste Interventionen erprobt werden können. Die anhand dieses Modelprojektes gewonnenen Erkenntnisse sollen darüber hinaus für andere Entwicklungsländer nutzbar gemacht werden.

    Für Rückfragen zu dem Projekt stehen Ihnen Dr. med. Dipl. Biol. Carsten Köhler, Ärztlicher Koordinator und Leiter Wissenschaftsmanagement am Kompetenzzentrum Tropenmedizin Baden-Württemberg zur Verfügung.

    Kontakt
    Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Tropenmedizin
    Wilhelmstraße 27, D-72074 Tübingen
    Tel 07071/29 8 02 29, Fax 07071/29 51 89
    carsten.koehler@medizin.uni-tuebingen.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    regional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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