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Mit dem in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Thema "Werbung für Sachsen-Anhalt: Notwendigkeit oder Geldverschwendung?" beging Prof. Dr. Uwe Manschwetus, Professor für Marketing-Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz, zusammen mit knapp 260 interessierten Besucherinnen und Besuchern am Dienstag, den 13. Januar 2009, die erste Vorlesung der GenerationenHochschule des Jahres. "Ihr besonderes Augenmerk möchte ich auf die Tatsache legen, dass Prof. Dr. Uwe Manschwetus in den vergangenen Jahren Jurymitglied bei der Standortkampagne als auch des Imagefilms des Landes Sachsen-Anhalts war", so Prof. Dr. Folker Roland, Prorektor für Studium, Lehre, Weiterbildung und Qualitätsmanagement der Hochschule Harz. "Damit kann er ihnen aus erster Hand die verschiedenen Facetten des Regionalmarketings Sachen-Anhalts greifbar machen."
"Die Standortkampagne des Landes wurde im Jahr 2005 zum ersten Mal in sieben Städten Sachsen-Anhalts - darunter auch Wernigerode - gestartet", so Manschwetus. "Mit dem Slogan 'Wir stehen früher auf' sollen Menschen in ganz Deutschland und potenzielle Investoren auf Sachsen-Anhalt neugierig machen." Im Mittelpunkt der Kampagne stehen jedoch die Sachsen-Anhalter selbst. Denn sie sind tatsächlich die "Frühaufsteher" Deutschlands: Wie das Meinungsforschungsinstitut "forsa" ermittelte, stehen die Sachsen-Anhalter jeden Werktag um 6.39 Uhr auf - und damit neun Minuten früher als der durchschnittliche Bundesbürger. "Die 2,5 Millionen Euro teure Kampagne, die von der Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH koordiniert wird, lief zunächst bis Ende 2006 und wurde vorwiegend aus EU-Mitteln finanziert", erläuterte der erfahrene Marketingexperte. "In 2007 ist die Kampagne dann bereits in die zweite Runde gestartet."
Die Frage, ob diese kostspieligen Bemühungen etwas bringen, beantwortete Manschwetus klar mit "ja". So ist Standortwerbung für Sachsen-Anhalt keinesfalls Geldverschwendung. Vielmehr tut es das Land anderen erfolgreich werbenden Bundesländern, wie Baden-Württemberg, gleich. "Vor einigen Jahren noch war das Bild der Öffentlichkeit vom Land Sachsen-Anhalt äußerst negativ", bewertete der Hochschul-Professor. "Mithilfe der Standortkampagne allerdings konnte einerseits besonders bei den Sachsen-Anhaltern eine klare regionale Identität verhaltenswirksam aufgebaut werden. Andererseits hat sie dem Land überregional einen Boom an positiver und lobreicher Berichterstattung in der Presse beschert."
Nach der knapp zweistündigen Vorlesung zeigte sich die Begeisterung der Zuhörerinnen und Zuhörer in enthusiastischem Applaus. Eine bunte Diskussion rundete den Nachmittag schließlich ab.
Die nächste Veranstaltung der GenerationenHochschule findet am Dienstag, den 10. Februar 2009, von 17 bis 19 Uhr im AudiMax der Hochschule statt. An diesem Nachmittag berichtet Prof. Martin Kreyßig, Professor am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz, in seinem Vortrag "Kino, Fernsehen, Internet" über Erlebnis und Nutzen der Medienkultur.
Für eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Registrierung zu jeder einzelnen Vorlesung nötig. Anmeldungen sind auf der Webseite unter http://www.generationenhochschule.de möglich. Das gesamte Veranstaltungsprogramm des Jahres 2009 sowie fotografische Impressionen der bereits erfolgten Vorlesungen sind ebenfalls auf den Webseiten der GenerationenHochschule abrufbar.
http://www.generationenhochschule.de
Januar-Vorlesung der GenerationenHochschule zum Thema "Werbung für Sachsen-Anhalt: Notwendigkeit ode ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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