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Münster (ukm/dre). Am 17. Februar gibt es die zweite Auflage der Fachtagung "Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland", zu der über 300 Teilnehmer in der Halle Münsterland erwartet werden. Übergeordnetes Ziel des Forums ist es, regionale Entwicklungskonzepte der Gesundheitswirtschaft im Münsterland im gemeinsamen Dialog aller Akteure weiter zu vertiefen, konkrete Leitprojekte anzustoßen und dabei auch das Profil der Gesundheitsregion Münsterland zu schärfen. Momentan arbeiten ca. 92.000 Menschen im Münsterland in der Gesundheitswirtschaft.
Veranstalter sind das Universitätsklinikum Münster (UKM) gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms Universität, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, die St. Franziskus-Stiftung sowie die Stadt Münster und die Kreise des Münsterlandes. Eröffnet wird das Forum um 10 Uhr durch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Münster. Einlass ist ab 9.30 Uhr.
"Gerade die Zusammenarbeit mit den anderen Akteuren der Gesundheitswirtschaft ist für das Universitätsklinikum Münster von besonderer Bedeutung. Mit dem Forum haben wir eine Plattform geschaffen, die sich eignet, Kooperationen zu planen, gemeinsame Ziele für die Gesundheitsregion Münsterland zu entwickeln und die hohe Qualität in der Patientenversorgung in allen Bereichen dauerhaft auszubauen. Die Premiere des Forums im Oktober 2007 war ein gelungener Auftakt, an den wir nun ebenso erfolgreich anknüpfen wollen", erklärt Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor des UKM und Leiter des ganztägigen Kongresses. Unterstützt wird der Kongress durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landesinitiative "Med in. NRW".
"Das Münsterland muss sich in der Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgung und der Qualität der ärztlichen Fort- und Weiterbildung hinter niemandem verstecken", sagt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Ambulante und stationäre Versorgung seien der Kernbereich der Gesundheitswirtschaft. Ohne diesen ärztlichen Kernbereich werde es kein Wachstum in den sich anschließenden Bereichen, wie etwa Kur- und Bäderwesen, Apotheken, Medizintechnik, Telematik, Gesundheitshandwerk bis hin zu Wellness und Gesundheitstourismus geben.
Auf sechs Fachforen werden insgesamt 20 Experten aus den verschiedenen Berufsgruppen aktuelle Themen aus der Gesundheitswirtschaft beleuchten. Das Spektrum umfasst dabei die Themen "Verbesserte Versorgung durch Kooperation und Netzwerke" (Forum 1), "Prävention" (Forum 2), "Qualität als Wettbewerbsfaktor" (Forum 3), "Bildgebung und Nano-Technologie in Wissenschaft und Forschung" (Forum 4) sowie "Neue Berufsformen im Gesundheitswesen" (Forum 6).
Im Forum 5 skizziert der Krankenhausmarketingexperte Prof. Gerhard F. Riegl Maßnahmen zur besseren Positionierung eines Krankenhauses im Wettbewerb. Methoden aus dem Marketing finden zunehmend Einzug in das Krankenhaus und helfen, die Zukunft der Krankenhäuser zu sichern. In den Foren stellen die Referenten konkrete Projekte und Fallbeispiele vor. Roeder: "Die Themenschwerpunkte spiegeln dabei auch den aktuellen Wandel in der Gesundheitsbranche wieder. Und diesen Wandel gestalten alle Institutionen des Gesundheitswesens, auch durch dieses Forum, aktiv mit."
http://www.forum-gesundheitswirtschaft-muensterland.de Programm und Anmeldemöglichkeiten
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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