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Wissenschaft
Besser geht's nicht bei der Berufswahl: Den einen Tag an der Hochschule Niederrhein die Wissenschaft eines Faches wie etwa Maschinenbau, Gesundheitswesen oder Ernährungslehre kennen lernen und am anderen Tag in einem Betrieb überprüfen, wie das Fach in der Arbeitswelt praktiziert wird. An diesem spannenden Experiment nahmen neun Schülerinnen und Schüler der Stufe 12 der Gesamtschule Volksgarten in Mönchengladbach teil. Das zweiwöchige duale Orientierungspraktikum ist ein Pilotprojekt, das von der Landesregierung NRW und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt wird.
Und es war aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. "Uns ist es wichtig, dass die Erstsemester gut informiert und mit einer durchdachten Studiengangswahl an die Hochschule kommen", betont Studienberaterin Kirsten Möller-Nengelken. Die Hochschule Niederrhein strebe an, zu einem festen Zeitpunkt auch anderen Schulen einmal jährlich die Möglichkeit einer "Parallel-Erfahrung" von Hochschule und Betrieb anzubieten. Ausschlaggebend dafür sei das überzeugende feed-back des Pilotversuchs.
In fünf Fachbereichen in Krefeld und Mönchengladbach konnten die Schüler, betreut von Tutoren, an allen regulären Seminaren, Vorlesungen und Praktika teilnehmen. Und natürlich so viel und so lange fragen, wie sie wollten. "Es war sehr interessant und eine super Erfahrung, die jeder einmal machen sollte. Das Studium ist nicht mit der Schule vergleichbar, weil man viel mehr Verantwortung hat", sagt ein 18-Jähriger. Und Lehrerin Ute Schiffer, die gemeinsam mit Hartmut Mossing das Praktikum betreute, ergänzt: "Unsere Schüler sollen über den Tellerrand schauen. Die Erfahrungen, die sie sammeln, hat meistens niemand in ihren Familien vorher gemacht". Die Schüler seien geradezu begeistert gewesen von ihrem Ausflug in die Welt der angewandten Wissenschaft.
In der Hochschule Niederrhein sammelten Zwölfklässler aus Mönchengladbach erste akademische Erfahrun ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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