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Wissenschaft
Wie wird die Qualität einer Hochschule gemessen? Welche Kriterien gelten? Die Hochschule Pforzheim befragt seit zehn Jahren ihre Absolventen, ob sie sich für den Arbeitsmarkt gerüstet fühlen, welches Verbesserungspotenzial sie für die Hochschule sehen und wie sie die Hochschule im Vergleich bewerten. Das Ergebnis: 75 Prozent würden ihr Studium wieder in Pforzheim absolvieren.
Ein überragendes Ergebnis: Bei vergleichbaren deutschlandweiten Umfragen zögen nur 45 Prozent aller Fachhochschulabsolventen ein erneutes Studium an ihre "Heimat-Hochschule" in Erwägung. Die enge Kooperation mit der Wirtschaft, der erkennbare Praxisbezug, die fachliche Kompetenz der Lehrenden oder die Ausrichtung der Studienschwerpunkte - auf allen Feldern bekommen die neun untersuchten Studiengänge Noten von zwei oder besser. Die Benotung verbesserte sich 1998 bis 2006 im Durchschnitt um eine halbe Note. Grundsätzlich loben die Ehemaligen die gute Vorbereitung auf die beruflichen Herausforderungen. 70 Prozent der Studierenden sehen ihre Erwartungen, die sie ans Studium knüpften, voll und ganz bzw. gut erfüllt.
Internationalität ist nicht nur ein Schlagwort der Hochschule: 43 Prozent der Wirtschaft-Studierenden aus Pforzheim "packten ihre Koffer" für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt (Praktikum oder Auslandssemester). Die Vergleichswerte bei den Universitäten - 34 Prozent - und den anderen Fachhochschulen (19 Prozent) liegen bundesweit deutlich niedriger.
Die Hochschule Pforzheim befragt seit 1998 die Absolventen der Fakultät für Wirtschaft und Recht. Die Studierenden erhalten den ersten Fragebogen am Ende ihres Studiums und den zweiten nach drei Jahren beruflicher Bewährung. Die Verbundenheit mit der Hochschule macht sich auch bei den Rücklaufquoten bemerkbar - gut 70 Prozent der Absolventen nahmen an den Befragungen teil.
Bibliothek der Hochschule Pforzheim
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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