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Wissenschaft
Forscher und Hausärzte diskutieren Forschungsergebnisse und offene Wünsche
Das Wissen in der Medizin hat eine "Haltbarkeit" von ungefähr fünf Jahren - in fünf Jahren entwickelt die Forschung neue Therapien, neue Leitlinien für die Behandlung, neue Versorgungsformen und neue Medikamente. Für Hausärzte, die ja nicht ein Spezialgebiet behandeln, sondern alle Erkrankungen täglich einschätzen müssen, ist die Fortbildung besonders umfangreich. Mit dem Tag der Forschung in der Hausarztpraxis, der am
Mittwoch, 28. Januar 2009 von 17:00 - 20:00 Uhr in der
Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58455 Witten
stattfindet, bietet das Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin eine zielgerichtete Fortbildung speziell für Hausärzte an. Forschergruppen aus der Allgemeinmedizin und Familienmedizin, der Klinischen Pharmakologie und der Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke diskutieren mit niedergelassenen Hausärzten ihre Projekte und entwickeln im Austausch mit Ihnen neue Forschungsfragen.
Das Team um Dr. Stefan Wilm, Lehrstuhlinhaber und selber niedergelassener Hausarzt, hat einige Themen vorbereitet:
- Wie kann die Zukunft der hausärztlichen Versorgung bei drohendem (Haus-)Ärztemangel in den ländlichen Regionen aussehen? Was wünschen sich die Patienten, was die verschiedenen Berufsgruppen?
- Wie kann der Beipackzettel von Medikamenten ergänzt oder verändert werden, damit Patienten ihn verstehen?
- Wie kann die Versorgung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen durch Altenpflegende und Hausärzte verbessert werden?
- Warum haben manche Patienten mit Diabetes mellitus trotz aller Bemühungen so schlechte Blutzuckerwerte?
Kontakt: Dr. Stefan Wilm, 02302/926-741, stefan.wilm@uni-wh.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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