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26.01.2009 14:04

"Gleichstellung als Exzellenzförderung in der Wissenschaft"

Sylvia Prietz Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Die unzureichende Integration leistungsstarker Frauen im deutschen Wissenschaftssystem ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus hochschulpolitischer Diskussionen gerückt und als gravierendes Qualitäts- und Innovationsdefizit erkannt worden. Um wissenschaftliche Exzellenz zu fördern und nachhaltig zu sichern, müssen die Begabungen beider Geschlechter daher gezielt erschlossen und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Nachwuchs geschaffen werden. Neben den Maßnahmen im Kontext der Exzellenzinitiative wollen die großen Wissenschaftsorganisationen nun mit der "Offensive für Chancengleichheit" und mit "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" neue Impulse setzen.

    Seit 2004 verstärken die TU Berlin, die HU Berlin und die FU Berlin mit dem ProFiL-Programm erfolgreich ihre Initiativen zur Exzellenzentwicklung in der Nachwuchsförderung und zur gleichstellungspolitischen Profilbildung. Im Juli 2008 ist die Universität Potsdam der Kooperation beigetreten. Durch Mentoring, wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Seminare und strategische Vernetzung unterstützt das ProFiL-Programm hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen bei d er weiteren Planung ihrer Karriere und bereitet sie auf künftige Führungsaufgaben einer Professur vor. Zum Abschluss des 5. und Start des 6. Durchgangs laden die Präsidenten der Berliner Universitäten und die Präsidentin der Universität Potsdam ein zur Abschluss- und Auftaktveranstaltung

    "Exzellenzförderung in der Wissenschaft - zur künftigen Rolle der Gleichstellung im Wissenschaftssystem"
    am 6. Februar 2009 ab 17:00 Uhr
    Universität Potsdam, Komplex Griebnitzsee, Haus 1, Hörsaal 10
    August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam.

    Die Eröffnungsrede hält die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger. Das anschließende Podiumsgespräch geht der Frage nach, welche Bedeutung der Gleichstellung künftig in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zukommen wird und welche Wirkungen von den neuen Initiativen erwartet werden können. Gäste der Podiumsrunde sind:

    Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin, WZB
    Prof. Dr. Marion Esch, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, TU Berlin
    Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. phil. Sabine Kunst, Präsidentin, Universität Potsdam
    Dr. Katja Matthes, Institut für Meteorologie, FU Berlin

    Moderation: Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, ProFiL-Programm

    Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen und darüber berichten würden.

    Anmeldung & weitere Informationen: Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, c/o TU Berlin, Tel.: 030-314-29304, Mail: jansen@tu-berlin.de, Web: www.profil-programm.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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