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26.01.2009 14:56

Rekord-Drittmitteleinwerbung bestätigt Kurs der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Axel Burchardt Referat Öffentlichkeitsarbeit
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universität Jena und ihr Klinikum beschäftigten 2008 aus Drittmitteln rd. 1.050 Personen

    Jena (26.01.09) Mit umfangreichen Präsentationen zeigt seit Montag (26.01.) die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihr aktuelles Forschungsprofil in der Jenaer Goethe-Galerie der breiten Öffentlichkeit. In dieser Schau mit täglich wechselnden Exponaten stellen sich zum Abschluss des Jubiläumsjahres die drei Querschnittsbereiche sowie die fünf Schwerpunkte der Forschung vor, die die Jenaer Stärken bündeln.

    Seit rund fünf Jahren ist an dieser Profilbildung im Bereich Forschung gearbeitet worden, sagte bei der heutigen Ausstellungseröffnung Prof. Dr. Herbert Witte. Der Prorektor für Forschung sieht die Universität damit gut gerüstet für den internationalen Wettbewerb "um Köpfe wie um Drittmittel".

    Nachweisen lässt sich diese positive Entwicklung mit Blick auf die Drittmitteleinwerbung im Vorjahr. 2008 hat die Friedrich-Schiller-Universität rd. 73,6 Mio. Euro an zusätzlichen Geldern eingeworben, das Universitätsklinikum hat nach aktueller Statistik bisher weitere 14,4 Mio. Euro akquiriert. Das sind die höchsten Zahlen, die die Friedrich-Schiller-Universität bisher erreicht hat - und eine Summe, die die Grundfinanzierung der Kern-Universität um weit mehr als 50 Prozent übersteigt.

    "Dieser große Erfolg beweist nicht nur das hohe Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Bereiche, die sie bei der Drittmitteleinwerbung unterstützen", sagt Witte, "sondern zeigt auch, dass die Universitätsleitung mit der Schärfung des Profils in der Forschung den richtigen Weg eingeschlagen hat". Außerdem können auf Grund dieser Mittel nicht nur zahlreiche Forschungsvorhaben überhaupt durchgeführt werden, sondern sie ermöglichten der Universität und ihrem Klinikum 2008 auch, rd. 1.050 Personen zusätzlich zu beschäftigen. "Wären diese Drittmittelbeschäftigten in einer eigenen Firma angestellt, würde diese Firma zu den größten Betrieben in Jena gehören", verwies Witte auf den hohen wirtschaftlichen Stellenwert der Universität.

    Dass dieser Erfolg auch eine "Schattenseite" mit sich bringt, führt Universitäts-Kanzler Dr. Klaus Bartholmé aus. Der Erfolg bei der Drittmitteleinwerbung führe dazu, dass die Universität trotz kontinuierlicher, aber bei weitem nicht ausreichender Investitionen an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen stößt. "Inzwischen behindern fehlende Räumlichkeiten sogar die Drittmitteleinwerbung, da für neues zusätzliches Personal kaum mehr Platz vorhanden ist", verdeutlicht der Kanzler das Problem. Um dieser Situation entgegenzusteuern, arbeitet die Universität an einer Baustrategie, die sicherstellt, dass künftig ausreichend Räume und Labore zur Verfügung stehen. Außerdem steht sie in engem Kontakt mit der Politik, um zu verdeutlichen, dass "für den weiteren Fortschritt und damit die Zukunft unseres Landes auch in Räume an Thüringens größter Universität investiert werden muss", so Jenas Kanzler.


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de
    http://www.450.uni-jena.de/LICHTblicke___ZukunftsGEDANKEN.html
    http://www.sft.uni-jena.de/


    Bilder

    Bei der heutigen Eröffnung der Ausstellung zur Präsentation des aktuellen Forschungsprofils der Universität Jena: Prorektor Prof. Dr. Herbert Witte (l.) und Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter.
    Bei der heutigen Eröffnung der Ausstellung zur Präsentation des aktuellen Forschungsprofils der Univ ...
    Foto: Peter Scheere/FSU
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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