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Mit dem Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) setzt das Fraunhofer IAO neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen. Auf der BAU 2009 prämierte Bundesminister Wolfgang Tiefensee den geplanten Instituts-Neubau mit dem Vorzertifikat des "Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen" in GOLD.
Das Ziel nachhaltigen Bauens ist vor allem Qualität - und dies in einer umfassenden Perspektive. So sind nachhaltige Gebäude wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend. Sie sind für ihre Nutzer behaglich und gesund und tragen entscheidend zu einem positiven soziokulturellen Umfeld bei. Damit behalten nachhaltige Gebäude langfristig ihren hohen Wert - für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen.
Diesem Anspruch wird das neue Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) am Fraunhofer IAO mehr als gerecht: So schaffte dieses "Haus der Wissensarbeit" mit dem DGNB-Vorzertifikat in GOLD nicht nur den Sprung auf das oberste Treppchen des Podests, sondern erhielt zudem den besten Punktewert aller vorzertifizierten Gebäude. Der geplante Institutsneubau mit einer Brutto¬geschossfläche von 6000 m² musste sich in den Kategorien "Objektbewertung" und "Standortbewertung" mit in Größe und Charakter ganz unterschiedlichen Gebäuden messen lassen. Innerhalb der Kategorie "Objektbewertung" wurden "Ökologische Qualität", "Ökonomische Qualität", "Soziokulturelle und Funktionale Qualität", "Technische Qualität" und "Prozessqualität" gesondert bewertet.
Das umfassende Zertifizierungssystem entwickelte die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Laut DGNB-Präsident Prof. Dr. Sobek geht das Gütesiegel dabei weit über die Anforderungen vergleichbarer Zertifikate hinaus. Zukunftsfähiges Bauen wird mit diesem Zertifikat erstmals transparent und messbar gemacht. "Das Fraunhofer IAO will mit seiner Vorzertifizierung zeigen, dass eine von Anfang an gewollte und strategisch geplante Nachhaltigkeit für ein Institutsgebäude unter den Rahmenbedingungen öffentlicher Bauprojekte erfolgreich umgesetzt werden kann", so Institutsdirektor Dr. Wilhelm Bauer. Dieser nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Institut und die Architektenteams von ASPLAN, Kaiserslautern sowie UNStudio, Amsterdam entgegen.
Das ZVE entsteht auf dem erweiterten Gelände des Fraunhofer Institutszentrums in Stuttgart-Vaihingen. Es präsentiert die Zukunft der Forschung des Fraunhofer IAO im Bereich des Virtuellen Engineering: Der Neubau wird eine Plattform für die Erforschung, Entwicklung und Erprobung prototypischer Lösungen von so genannten "cutting edge"-Technologien und innovativer Arbeitslösungen.
Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2124, Fax +49 711 970-2299
presse@iao.fraunhofer.de
Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)
Quelle: Fraunhofer IAO
Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)
Quelle: Fraunhofer IAO
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Informationstechnik, Kunst / Design
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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