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20.02.2009 11:20

Jungchemiker aus aller Welt zu Gast in Essen - Teilnehmerrekord beim Frühjahrssymposium

Dr. Renate Hoer Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

    Auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen findet vom 11. bis 14. März das diesjährige Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) statt. Mit 414 Anmeldungen zu dieser internationalen Veranstaltung verzeichnet das nunmehr elfte Frühjahrssymposium einen neuen Teilnehmerrekord.

    Wie GDCh-Präsident Professor Dr. Klaus Müllen in seinem Grußwort zur Eröffnung des Symposiums hervorheben wird, gibt es weltweit keine vergleichbare Tagung für junge Chemikerinnen und Chemiker sowie Chemiestudierende mit einer so hohen Teilnehmerzahl und einer so langen Tradition. Unter den Teilnehmern aus über 30 Ländern befindet sich erneut auch eine Delegation junger Chemikerinnen und Chemiker aus den USA, die sich im Rahmen des Austauschsprogramms zwischen der GDCh und der North Eastern Section of the American Chemical Society in Deutschland aufhalten.

    Neben 27 Vorträgen aus allen Bereichen der Chemie, gehalten von Jungchemikerinnen und Jungchemikern aus Deutschland, Großbritannien, der Türkei, den USA, aus Indien und Frankreich, gibt es drei Plenarvorträge von "gestandenen" Chemikern. Nobelpreisträger Professor Dr. Dr. h.c. mult. Robert Huber vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried wird über die Grundlagenforschung zu molekularen Maschinen für den Proteinabbau und deren Anwendungen in der Medizin und im Pflanzenschutz sprechen. Der Doping-Experte Professor Dr. Mario Thevis von der Deutschen Sporthochschule in Köln wird Strategien vorstellen, mit denen man neue Dopingmittel nachweisen und neue Dopingmethoden aufdecken kann. Professor Dr. Michael Dröscher von der Evonik Degussa GmbH in Essen will in seinem Plenarvortrag versuchen, eine Antwort auf die Frage zu geben, ob Megatrends und die derzeitige Finanzkrise Innovationen in der chemischen Industrie beschleunigen können.

    Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 28.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Die ersten GDCh-Jungchemikerforen wurden 1997 gegründet. Zurzeit bestehen 47 regionale Foren. Die Jungchemiker organisieren z. B. Vorträge - auch für die breite Öffentlichkeit - Workshops und Jobbörsen. Das jährliche Frühjahrssymposium wird immer von einem anderen regionalen GDCh-Jungchemikerforum organisiert, in diesem Jahr erstmals vom JCF-Essen-Duisburg unter Beteiligung der JCFs aus Dortmund, Bochum und Mülheim. Vorsitzender des Organisationskomitees ist Igor Schapiro (B.Sc.), der an der Universität Duisburg-Essen in Theoretischer Chemie promoviert.


    Weitere Informationen:

    http://www.gdch.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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