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Wissenschaft
Religionswissenschaftler, Historiker und Philologen laden zur 3. Werkstatt Schule-Universität ein
Der Tod ist ein Problem der Lebenden: für den Einzelnen, der sich mit dem Verlust enger, vielleicht geliebter Bezugspersonen abfinden muss und so mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert wird, für die Gesellschaft, die ihre Struktur über den Verlust auch wichtiger Mitglieder bewahren muss. "In der 3. Werkstatt Schule-Universität am 26. Februar 2009 sollen wichtige Aspekte des Themas 'Leben mit dem Tod in der Antike: Begraben, Reflektieren und Gedenken' in universitären Arbeitsformen mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 bis 12 wie Lehrerinnen und Lehrern behandelt werden", so der Erfurter Religionswissenschaftler Professor Dr. Jörg Rüpke. Der Schülertag beginnt um 9.30 Uhr im Hörsaal 3 (Lehrgebäude 1) auf dem Uni-Campus in der Nordhäuser Straße 63 mit einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Rainer Thiel von der Universität Jena. Er wird zum Thema "Der Tod als Grenze und als Chance in der antiken Philosophie" sprechen. Geschichten vom Tod als Geschenk, Vorstellungen vom Sterben, Bestattungsgesetze, Grabinschriften, Jenseitsvorstellungen werden anschließend in Seminarform diskutiert. Für einen Teil der Seminare sind Lateinkenntnisse oder Griechischkenntnisse hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Rund 100 Schüler und Lehrer aus Thüringen, so z.B. von Gymnasien in Erfurt, Weimar und Rudolstadt, werden zu der Werkstatt Schule-Universität in Erfurt erwartet. Die Veranstaltung wird von Religionswissenschaftlern, Historikern und klassischen Philologen der Universitäten in Erfurt und Jena sowie vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien gemeinsam organisiert.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
Deutsch

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