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02.03.2009 13:36

Strategien gegen die Stromfresser Computerraum und Labor

Britta Schlüter Campus Limpertsberg
Universität Luxemburg - Université du Luxembourg

    Rechenzentren und Labore sind enorme Energiefresser. Als Hauptproblem gelten Klimaanlagen und Ventilation, die Computerserver in Firmen vor Überhitzung schützen oder die Temperatur in Forschungslaboren konstant halten. Welche Maßnahmen für mehr Energieeffizienz undNachhaltigkeit sorgen können, ist das Thema eines Kolloquiums am 5. März in der Luxemburger Handelskammer. Die Veranstaltung unter dem Titel "Making Data Centres and Laboratories more Sustainable" wird 90 internationale Experten zusammenbringen. Das Kolloquium wird organisiert von der Universität Luxemburg, dem "S-Lab Project" (Safe, Successful, Sustainable Laboratories) aus Großbritannien und der "US Labs21"-Initiative.

    IT-Räume und Labore, die so genannte "Best practises" zum Energiesparen befolgen, können ihre Stromrechnung deutlich reduzieren und sogar halbieren. Darüber hinaus zeigen "Best practises"-Beispiele, dass Energieeffizienz nicht die Sicherheit dieser sensiblen Zentren gefährdet. Auf dem Kolloquium werden diese "Best practices" von führenden Experten und Unternehmen vorgestellt.

    Redner sind unter anderem Reto Naef, Forschungsdirektor des Unternehmens Novartis (Schweiz), Peter James, Professor für Umweltmanagement an der University Bradford (Großbritannien), sowie Geoffrey Bell, Professor für Energie und Umweltenergie-Technologie am Lawrence Berkeley Laboratory (USA). Ziel der Veranstaltung ist ein Informationsaustausch zwischen Experten aus dem Ausland und örtlichen Forschern und Projektbeauftragten aus der Großregion.

    Das Kolloquium richtet sich an Architekten und Ingenieure, Leiter von Informatikabteilungen in Firmen mit großen Rechenzentren wie Banken, Behörden oder Universitäten, an Forschungslabore, an Laborausstatter und an Politiker. Weitere Informationen auf der Website der Universität Luxemburg, www.uni.lu, unter der Rubrik Université/Développement durable.

    Die Universität Luxemburg sieht eine ihrer Aufgaben darin, nachhaltige Entwicklung durch Forschung und Lehre in der Gesellschaft zu verankern und Hilfe bei der Umsetzung zu leisten. So ist die Universität dem "International Sustainable Campus Network" beigetreten, das sich international für die Entwicklung beispielhafter Lösungen im Campus Design für Energie- und Wassereffizienz einsetzt.

    Ansprechpartner für Interviewanfragen: Dr. Ariane König, ariane.koenig@uni.lu, Tel. + 352 46 66 44 6233


    Weitere Informationen:

    http://www.uni.lu/l_universite/developpement_durable - Infos zum Kolloquium und über Nachhaltigkeitspolitik an der Universität Luxemburg
    http://www.heepi.org.uk - Homelage des "S-Lab Project"
    http://www.labs21century.gov - Homepage der US Labs21-Initiative


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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