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02.03.2009 16:52

Louisville-Mikrochirurgie-Kurs zum zweiten Mal in Europa

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    Erfolgreicher Trainingskurs fand wieder am Frankfurter Uniklinikum statt.

    Nach der gelungenen Premiere im August 2008 bot das Klinikum der J.W. Goethe-Universität zusammen mit der University of Louisville vom 16. bis 20. Februar zum zweiten Mal den "Louisville-Mikrochirurgie-Trainingskurs" an. Die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Ingo Marzi) veranstaltete den Kurs auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Chirurgen Dr. Gustavo Perez-Abadia, Professor für Physiologie und Biophysik von der Universität Louisville (USA).

    Ursprünglich entwickelt für Anfänger der Mikrochirurgie dient der praktische Kurs dank flexibler Gestaltungsmöglichkeiten auch erfahrenen Mikrochirurgen als Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern und grundlegende Techniken zu verbessern. In Gruppen zu je fünf Personen lernten die Teilnehmer Anastomosetechniken, den effizienten Gebrauch mikrochirurgischer Instrumente, die korrekte Handposition sowie das schrittweise Vorgehen in der Mikrochirurgie kennen.

    Das Kurskonzept ermöglichte es, auf die spezifischen Fähigkeiten der Teilnehmer einzugehen. So wurden die Kursbesucher einerseits von erfahrenen Mikrochirurgen betreut und erhielten andererseits detailliertes Videomaterial, um die Techniken individuell studieren und während des Trainingskurses anwenden zu können. "Dieser Lehrgang wird seit Jahren erfolgreich an der Universität Louisville angeboten und überrascht auch die Frankfurter Teilnehmer mit seinem großen Lernerfolg. Mit Prof. Perez-Abadia hat der Kurs einen erfahrenen Leiter, der seit neun Jahren als Mikrochirurg arbeitet und immer auch auf den Einzelnen in der Gruppe eingeht", berichtet PD Dr. Johannes Frank, leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Uniklinikum.

    Durch den Einsatz von Mikroskopen und speziellen Instrumenten ermöglicht die Mikrochirurgie operative Eingriffe auch in schwer zugänglichen Körperbereichen. Die Operationstechnik wird in vielen medizinischen Bereichen, zum Beispiel bei Eingriffen in der Gefäß- und Neurochirurgie, in der Handchirurgie, der Hals-Nasen-Ohren und Augenchirurgie sowie in der Gynäkologie eingesetzt.

    Frankfurt am Main, 2. März 2009


    Für weitere Informationen:

    PD Dr. Johannes Frank
    Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Fon: (069) 6301 - 58 69
    Fax: (069) 6301 - 64 39
    E-Mail: j.frank@trauma.uni-frankfurt.de

    Ricarda Wessinghage
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Fon: (0 69) 63 01 - 77 64
    Fax: (0 69) 63 01 - 8 32 22
    E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
    Internet: www.kgu.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    regional
    Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

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