idw - Informationsdienst
Wissenschaft
am Samstag, den 07. März 2009
von 9.00 bis 12.30 Uhr
im Ulmer Stadthaus am Münsterplatz
Der Eintritt ist frei
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und eine der wenigen Krebsarten, deren Vorstufen erkannt und behandelt werden können, so dass der Krebs oft gar nicht erst entsteht. Diese Chance lässt sich nutzen: Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Sie ermöglichen Ärzten, Vorstufen und frühe Stadien der Erkrankung im ca. sechs Meter langen Darmtrakt festzustellen und sofort zu behandeln. In Deutschland sterben jedes Jahr 60.000 Menschen an einer Krebserkrankung im Magen-Darm-Trakt, eine große Zahl dieser Todesfälle könnte durch bessere Vorsorge vermieden werden.
Welche Vorsorge-Untersuchungen gibt es? Was passiert dort genau und wie sinnvoll sind die einzelnen Methoden? Ab welchem Alter oder bei welchen Risikogruppen bezahlt die Krankenkasse die Untersuchungen? Das ist eines der Themen der Veranstaltung am Samstag im Ulmer Stadthaus, die im Rahmen des offiziellen Darmkrebsmonats März stattfindet.
"Wir wollen das ganze Spektrum von Vorbeugung, Diagnose und Behandlung zeigen", erklärt Privatdo-zent Dr. Götz von Wichert, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I. "Welche Therapie für einen Patienten geeignet und erfolgversprechend ist, hängt zum Beispiel vom Fortschreiten der Erkrankung und von der Aggressivität der Krebszellen ab. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von der Operation über die Chemotherapie bis hin zur Bestrahlung. Wir möchten einen Überblick liefern, neue Ansätze vorstellen und Raum für Fragen aus dem Publikum geben", so von Wichert.
Neben den Ärzten der Inneren Medizin I informieren auch Chirurgen und Ärzte der Strahlentherapie und Radioonkologie über ihr Fachgebiet. Wann sind Bestrahlungen vor einer Operation sinnvoll? Wie kann bei einer Operation zum Beispiel der natürliche Darmausgang erhalten werden? Welche Möglichkeiten gibt es, mithilfe von Chemotherapien bei nicht-operierbarem Darmkrebs Lebensqualität zu erhalten? Wie die richtige Ernährung während einer Erkrankung die Heilung fördern kann, erklärt eine Mitarbeiterin der Ernährungs- und Diätberatung am Universitätsklinikum.
Wir würden uns freuen, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen würden. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Gesprächspartner zum Thema.
Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schultze
Universitätsklinikum Ulm
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Albert-Einstein-Allee 29
D - 89081 Ulm
Tel.: +49 - (0)731 - 500 43025
Fax: +49 - (0)731 - 500 43026
Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de
Internet: http://www.uniklinik-ulm.de
http://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/Zentrale_Seiten/Pressestelle/Presse_2009/D... - Programm Informationstag
http://www.uniklinik-ulm.de/innere1 - Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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