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03.03.2009 12:20

Rachel: "Internet der Dinge bringt uns in die Zukunft"

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel eröffnet Future Talk auf der CeBIT 2009

    Unter dem Motto "Leben 2020" wird auf der diesjährigen CeBIT mit verschiedenen Exponaten gezeigt, wie das sogenannte Internet der Dinge unser Leben verändern wird. Mit dem Internet der Dinge ist eine Entwicklung hin zu einer Welt gemeint, in der Computerchips auch in die einfachsten Alltagsgegenstände eingebaut sind: etwa für die Vitaldatenmessung per Armband, für die Steuerung des Energieverbrauchs von Gebäuden oder zur Unterstützung autonomer Roboter. Dafür werden neue Formen der Interaktion und vor allem neue Softwareanwendungen benötigt.

    "Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Zukunftstechnologien par excellence. Wir können den Wirtschaftsstandort Deutschland nur wettbewerbsfähig für die Zukunft machen, wenn wir in diesen Bereichen effizienter und besser produzieren als andere und attraktivere Dienstleistungen anbieten", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel zur Eröffnung des Future Talks auf der CeBIT am Dienstag. "Dazu brauchen wir intelligente Ideen und für die Umsetzung dieser Ideen natürlich auch die entsprechenden finanziellen Mittel." Zur Entwicklung des Internets der Dinge werden vom BMBF derzeit drei Industrieverbünde mit 45,4 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren (bis 2012) gefördert. Von Industrieseite sind mit dieser Förderung Investitionszusagen in Höhe von 230 Millionen Euro für die Produktentwicklung verknüpft.

    Einen weiteren Schwerpunkt der Forschungsförderung des BMBF im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien stellt die IT-Sicherheit dar. Als Ergebnis der im November 2008 zwischen BMBF und Bundesinnenministerium getroffenen Vereinbarung, die IT-Sicherheit gemeinsam voranzubringen, haben beide Ressorts nun auf der CeBIT das "Arbeitsprogramm IT-Sicherheit" vorgestellt. Computer mit manipulationsresistenten Werkzeugen zur Überwachung des eigenen Systemzustandes sollen eine Basis bilden für Netzwerke mit einem zuverlässigen Sicherheitsmanagement. Neuartige Risiken sollen durch bessere Analysemittel schnell aufgespürt, Manipulationen durch neue Werkzeuge der Computerforensik erkannt werden. Für die IT-Sicherheitsforschung hat das BMBF in den nächsten fünf Jahren Fördermittel in Höhe von 30 Millionen Euro vorgesehen.

    Die Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologie ist ein zentrales Element in der 2006 verabschiedeten Hightech-Strategie der Bundesregierung. "Dieser Prozess der Hightech-Strategie ist der Treibstoff für intelligente Lösungen und innovative Produkte der kommenden Jahre" so Rachel. Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms "IKT 2020 - Forschung für Innovationen", das Teil der Umsetzung der Hightech-Strategie ist, werden über fünf Jahre hinweg 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt.

    Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmbf.de/de/cebit2009.php


    Weitere Informationen:

    http://www.bmbf.de/press/2478.php


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
    Deutsch


     

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