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04.03.2009 15:27

Weißlicht-Interferometrie zur Messung dünner Schichten - Talysurf CCI Lite

Regina Fischer M.A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer Vision

    Aufgrund gestiegener messtechnischer Anforderungen in der Nanotechnologie wächst der Bedarf nach neuartigen Analysetechniken. Neue mathematische Ansätze ermöglichen es, die bisherigen messtechnischen Grenzen zu unterschreiten. Mit dem Talysurf CCI Lite ist die Analyse bis 20 nm sogar eines Mehrschichtensystems möglich.

    Einführung
    Aufgrund gestiegener messtechnischer Anforderungen in der Nanotechnologie wächst der Bedarf nach neuartigen Analysetechniken immens. So stoßen neue Denkansätze zur Messung von dünnen Schichten auf immer größeres Interesse.

    Analyse dünner Schichten
    Solange sich die Einhüllenden der Interferogramme einer (semi-) transparenten, beschichteten Probe trennen lassen, ist es möglich die entsprechende Schichtdicke zu bestimmen. In Abhängigkeit des Brechungsindex der Beschichtung lässt sich so eine Schichtdicke bis 1,5 µm bestimmen. Darunter sind die Einhüllenden nicht mehr zu trennen. Neue mathematische Ansätze jedoch ermöglichen es, die bisherigen messtechnischen Grenzen zu unterschreiten. Mit Hilfe der sogenannten "Helical Conjugate Field"-Funktion lassen sich aus den Rohdaten Informationen dünner Schichten extrahieren. In Kombination mit Kenntnissen über die optischen Materialeigenschaften ist die Analyse bis 20 nm sogar eines Mehrschichtensystems möglich.

    Messung der Rauheit
    Eine der größten Herausforderungen in der Interferometrie ist die Messung der Rauheit einer beschichteten Oberfläche. Oft setzt sich die gemessene Rauheit aus Anteilen der Oberfläche und der Zwischenschichten zusammen. Die Anwendung der HCF-Funktion auf die Ergebnisse der interferometrischen Auswertung liefert eine scharfe Trennung der Oberflächenrauheit sowie zwischen der dünnen Schicht und dem Substrat.

    Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2009 in Stuttgart, 5. bis 8. Mai, in Halle 1, Stand 1612, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

    Fachkontakt:
    Ametek GmbH, Geschäftsbereich Taylor Hobson
    Dipl.-Ing. Margit Heilmann
    Kreuzberger Ring 6
    65205 Wiesbaden
    Telefon: +49 611 9730-412
    Fax: +49 611 9730-4600
    E-Mail: margit.heilmann@ametek.de
    http://www.taylor-hobson.de

    Pressekontakt:
    Fraunhofer-Allianz Vision
    Regina Fischer M. A.
    Am Wolfsmantel 33
    91058 Erlangen
    Telefon: +49 9131 776-530
    Fax: +49 9131 776-599
    E-Mail: vision@fraunhofer.de
    http://www.vision.fraunhofer.de

    Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.


    Weitere Informationen:

    http://www.vision.fraunhofer.de/de/0/projekte/426.html
    http://www.vision.fraunhofer.de/de/5/presse/258.html - Text-Download für Presse
    http://www.vision.fraunhofer.de/de/0/events/123.html - Übersicht Sonderschau "Berührungslose Messtechnik"


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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