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11.03.2009 13:30

IAT: Wandel in den Gesundheitsberufen gestalten - Akademisierung der Pflege und neue Spezialberufe

Claudia Braczko Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik

    Diskussionsrunde beim Gesundheitskongress des Westens 2009 in Essen

    In den Gesundheitsberufen zeichnet sich ein umfassender Wandel ab. Zwischen Medizinern und Pflegepersonal deutet sich eine neue Aufgabenverteilung an, neue Spezialberufe entstehen, nicht zuletzt muss die Qualifizierung der Beschäftigten mit dieser Entwicklung Schritt halten. "Wichtig ist, dass dieser Wandel so gestaltet wird, dass er möglichst ohne Spannungen zwischen den Berufsgruppen und Professionen abläuft", forderte der Gesundheitsökonom PD Dr. Josef Hilbert (heute/Mittwoch) auf dem Gesundheitskongress des Westens in Essen.

    Hilbert, Direktor des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität am Institut Arbeit und Technik (IAT/Fachhochschule Gelsenkirchen), wies darauf hin, dass der Kostendruck und der - zumindest in einigen Regionen zu beobachtende - Ärztemangel zur Suche nach einer Entlastung der Rolle von Ärztinnen und Ärzten drängen. Ein Weg bestehe darin, das Berufsbild der Krankenpflege anzuheben, so dass Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger verstärkt Aufgaben übernehmen, die heute zumeist von Ärztinnen und Ärzten wahrgenommen werden bzw. diesen vorbehalten sind.

    Mit der Anhebung der Pflegequalifikationen verbunden ist der Ruf nach mehr Akademisierung in diesen Berufsbildern. Zur Unterstützung der "studierten" Pflegequalifikation könnten verstärkt niedrigschwelligere, einfachere Pflegeberufe nachgefragt werden. Weiter ist laut Hilbert erkennbar, dass die Nachfrage nach Spezialberufen steigt, die ebenfalls Ärztinnen und Ärzte, aber auch das Pflegepersonal entlasten könnten - etwa beim Management von Versorgungsprozessen oder auch bei der Handhabung moderner Medizintechnik. Noch unbeantwortet ist die Frage, wie eigenständig die Pflege in ihren neuen Handlungsfeldern arbeiten kann.

    Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
    PD Dr. Josef Hilbert, Durchwahl: 0209/1707-120, E-Mail: hilbert@iat.eu

    Institut Arbeit und Technik
    der Fachhochschule Gelsenkirchen
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Claudia Braczko

    Munscheidstraße 14
    45886 Gelsenkirchen
    Tel.: +49-209/1707-176
    Fax: +49-209/1707-110
    E-Mail: braczko@iat.eu
    info@iat.eu
    http://www.iat.eu


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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