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13.03.2009 15:30

15 Schüler aus Nordrhein-Westfalen erhalten Mercator Schülerstipendien

Christiane Reusch Kommunikation
Stiftung Mercator

    Stiftung Mercator und AFS ermöglichen ein Schuljahr in Asien und der Türkei

    15 Schüler aus Nordrhein-Westfalen erhalten von der Stiftung Mercator Mercator Schülerstipendien und gehen damit in diesem Jahr für ein Schuljahr ins Ausland. Das gaben die Stiftung Mercator und AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., die das Austauschprogramm durchführen, am Freitag bei einer Stipendienfeier in Essen bekannt. Insgesamt wird es in diesem Jahr 29 Schülern aus neun Bundesländern ermöglicht, mit einem Mercator Schülerstipendium ein Schuljahr in Asien oder der Türkei zu verbringen. Gleichzeitig stellten die Stiftung Mercator und AFS eine neue Gastfamilieninitiative vor.

    Die Schüler kommen in diesem Jahr aus Bochum, Bonn, Dülmen, Essen, Havixbeck bei Münster, Köln, Minden, Ratingen, Remscheid, Schwelm und Solingen.

    "Mit unseren Teilstipendien unterstützen wir Schüler, denen es ohne unsere Hilfe nicht möglich wäre, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen", sagte Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, bei der Stipendienfeier im Haus der Stiftung Mercator. "Unser Ziel ist es, unsere Stipendiaten in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, ihre interkulturelle Kompetenz zu fördern und ihnen so weitere Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg zu eröffnen". Die 15 Schüler aus NRW gehen für ein Schuljahr nach China, Malaysia, Hong-Kong, Indonesien und in die Türkei. Mit Unterstützung der Stiftung Mercator und AFS haben seit 1999 bereits über 600 Schüler ein Jahr in Asien und der Türkei verbracht.

    Wie nachhaltig ein Schüleraustausch das eigene Leben verändern kann, machte Gastredner Dr. Richard Wittmann vom Orient-Institut Istanbul in seiner Rede deutlich. Er selbst hat vor 25 Jahren sein Austauschjahr mit AFS in der Türkei verbracht, lebte in einer türkischen Familie, zu der er noch heute engen Kontakt hat und besuchte eine Schule in Istanbul. Über Stationen in München, Berlin und Harvard fand Dr. Richard Wittmann seinen Lebensmittelpunkt in Istanbul. Er ermunterte alle Gäste, nicht aus der Ferne auf die Türkei zu blicken, sondern sich ein eigenes Bild von diesem Land zu machen.

    Neue Gastfamilieninitiative

    Darüber hinaus stellten die Stiftung Mercator und AFS eine neue Gastfamilieninitiative für Nordrhein-Westfalen vor. "Immer mehr Menschen in Deutschland schätzen die tiefen Freundschaften und die interkulturellen Erfahrungen, die sich im Zusammensein mit einem ausländischen Gastkind entwickeln. Mit der Initiative möchten wir Familien in NRW auf das Gastfamilienprogramm und die Mercator-Stipendiaten aus anderen Ländern aufmerksam machen. Bewerbungen für die Aufnahme ab September 2009 sind bereits möglich", sagte Mick Petersmann, AFS-Geschäftsführer.

    Die Gastfamilieninitiative ist eine Säule des von der Stiftung geförderten Ehrenamtlichenprojekts. Mit dem Projekt sollen zudem die ehrenamtlichen Strukturen von AFS in NRW gestärkt, Konzepte und Materialien an wachsende Gastschülerzahlen aus Asien und der Türkei angepasst sowie die Zusammenarbeit mit den AFS-Partnern intensiviert werden. Die Gastgeber freuten sich deshalb, neun Ehrenamtliche aus der Türkei bei der Stipendienfeier begrüßen zu dürfen.

    Über die Stiftung Mercator

    Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.
    Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

    Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

    Die deutsche Organisation "AFS Interkulturelle Begegnungen e.V." arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch ermöglicht AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich.

    Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Stipendiaten her.

    Marisa Klasen
    Kommunikationsmanagerin
    Stiftung Mercator
    Tel.: 0201-245-22-53
    E-Mail: klasen@stiftung-mercator.de

    Daniel Kober
    PR-Referent
    AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
    Tel.: 02841-6022551
    Mobil: 0172-4175751
    E-Mai: daniel.kober@afs.org


    Weitere Informationen:

    http://www.stiftung-mercator.de/internationales
    http://www.afs.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Sprache / Literatur, Wirtschaft
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


     

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