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Wissenschaft
Die Studentin der Universität Potsdam Eva Wittenberg gehört zu jenen 18 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die jetzt in das European Recovery Program der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aufgenommen wurden. Ziel des Programms ist es, zur Stärkung der transatlantischen Beziehungen beizutragen. Exzellente Absolventen aller Fächer erhalten mit dem Programm bis zu 91.000 US Dollar dotierte Stipendien und eine Spitzenausbildung in den USA. Von 180 Bewerbern konnten 18 die Kommission in einem mehrstufigen Verfahren überzeugen. Die Stipendiaten absolvieren an einer selbst gewählten Hochschule ein- bis zweijährige Aufbaustudien oder Forschungsaufenthalte an Spitzenuniversitäten in den USA.
Eva Wittenberg, 1984 geboren, studiert seit 2003 Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit 2007 Germanistische Linguistik an der Universität Potsdam. Derzeit schreibt sie an ihrer Magisterarbeit. Sie studierte und forschte bereits an der Tufts University und der Yale University. Mit dem Stipendium wird sie sich ab Oktober dieses Jahres an diesen beiden Universitäten und in Kooperation mit der Universität Potsdam mit psycho- und neurolinguistischen Techniken beschäftigen und ihre Forschungen fortsetzen. Dabei geht es um Grammatik im Gehirn: Woher wissen unsere grauen Zellen, dass wir "vortragen", wenn wir einen "Vortrag halten", aber nicht "stiften", wenn wir einen "Stift halten"? Die Ergebnisse dieser Forschungsfragen können dazu beitragen, genauere Vorstellungen davon zu bekommen, wie Sprache kognitiv organisiert ist.
Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Eva Wittenberg telefonisch unter 0160-97551025 (bis 31. März) oder per E-Mail: eva.wittenberg@uni-potsdam.de zur Verfügung.
Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm052_09.htm im Internet abrufbar.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Sprache / Literatur
überregional
Personalia
Deutsch

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