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Wissenschaft
Am 19. März, wird am Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg ein Nachwuchswissenschaftler mit dem "Kurt von Rümker Preis" ausgezeichnet. Bei dem traditionellen Vortragswettkampf der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) ringen zehn junge Züchtungsforscher um die Gunst der Jury. Die Vorträge finden im Rahmen der 1. Quedlinburger Pflanzenzüchtertage (18./19.3.09) statt. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wurde dieses Jahr von der Saatzucht Josef Breun GmbH & Co. KG aus Herzogenaurach gespendet.
(Quedlinburg) 2050 werden die Landwirte dieser Welt voraussichtlich neun Milliarden Menschen ernähren müssen. Der Klimawandel, der zunehmende Flächenverbrauch für die Bioernergie-Gewinnung und veränderte Verzehrgewohnheiten in den Schwellenländern sind die großen Herausforderungen, die es zusätzlich zu meistern gilt. Der Züchtungsforschung und den Züchtern kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Sie müssen resistente Sorten bereitstellen, die die Grundlage einer umwelt- und verbraucherfreundlichen Pflanzenproduktion sind. Auf dem von GPZ und JKI veranstalteten Symposium wird daher nicht nur der Wissenschaftsnachwuchs zu Wort kommen, sondern auch vier international renommierte Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie berichten unter anderem über Mechanismen, mit denen pilzliche Schaderreger Getreide infizieren, aber auch über jene Gene, die Kulturpflanzen gegen diese Schaderreger resistent machen. Die "Kurt von Rümker Vorträge" beschäftigen sich mit Züchtungsfragen bei Ackerbohne, Mais oder Apfel. Dabei geht es beispielsweise um die Eignung bestimmter Sortentypen für die ökologische Landwirtschaft oder die Vorhersage von Eigenschaften.
Hintergrundinfo zum Preis und Namenspatron:
In Gedenken an Kurt von Rümker (1859-1940), der 1889 an der Universität Göttingen die erste akademische Vorlesung zur Pflanzenzüchtung hielt, verleiht die Gesellschaft für Pflanzenzüchtung, kurz GPZ, alle zwei Jahre den gleichnamigen Preis für den besten Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung. Von Rümker hatte 1888 bei keinem geringerem als Julius Kühn an der Universität Halle über "Die Veredelung der vier wichtigsten Getreidearten des kälteren Klimas" promoviert.
Die Preisverleihung findet am 19. März um 12.00 Uhr am Hauptsitz des Julius Kühn-Instituts in Quedlinburg (Erwin-Baur-Str. 27) statt. Sollten sie ein Bild und die Angaben zum Preisträger benötigen, kontaktieren sie bitte die Pressestelle des Julius Kühn-Instituts
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
überregional
Personalia, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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