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20.03.2009 07:29

Vorwürfe der SPD-Fraktion zurückgewiesen

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Wissenschaftsminister Stratmann begrüßt erneute Steigerung der Studienanfängerzahlen

    HANNOVER. Als "Verdrehung der Tatsachen" hat heute der Niedersächsische Wissenschaftsminister, Lutz Stratmann, die Vorwürfe der SPD-Fraktion zurückgewiesen, nach denen Niedersachsen bei den Studienanfängerzahlen hinterherhinke: "Diese Zahlenrabulistik wird auch durch Wiederholung nicht wahr. Die Attraktivität des Hochschulstandortes Niedersachsen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen - und über diese Entwicklung freue ich mich."

    Nach Meldung des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen erneut an: So haben sich nach den vorläufigen Ergebnissen 2008 mit 27.855 Studierenden rund 1.166 mehr Männer und Frauen an den niedersächsischen Hochschulen eingeschrieben als noch im Jahr zuvor, ein Plus von 4,4 Prozent; an den Fachhochschulen falle die Steigerung mit 20 Prozent sogar noch deutlicher aus. Im Vergleich zu 2006 sei insgesamt sogar ein Wachstum von rund 14 Prozent zu verzeichnen. Ein Trend also, der seit zwei Jahren andauere: "Die neuesten Zahlen", so Stratmann weiter, "sind auch ein klarer Beleg dafür, dass Studienbeiträge mit einem Aufkommen von 93 Mio. Euro jährlich einen bedeutenden Beitrag zur Qualitätssicherung und -steigerung an den niedersächsischen Hochschulen leisten und Niedersachsen für Studierende attraktiv machen." So seien in Ländern wie Rheinland-Pfalz oder Bremen, die keine Studienbeiträge erheben würden, die Studienanfängerzahlen lediglich um 3,5 Prozent bzw. 2,3 Prozent gestiegen.

    Ingesamt studieren in Niedersachsen derzeit 140.521 Männer und Frauen: "Mit dem Hochschulpakt werden wir zudem bis 2010 rund 11.000 neue Studienplätze schaffen und damit den Wissenschaftsstandort Niedersachsen weiter ausbauen", sagte Stratmann abschließend.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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