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24.03.2009 10:53

Nachwuchsinformatiker entwickeln im HPI-Camp IT-Lösungen für den Alltag

Katrin Augustin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

    Potsdam. Zum vierten Mal hat das Hasso-Plattner-Institut 30 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus ganz Deutschland eingeladen, sich bei einem Camp spielerisch mit modernen Programmiertechniken vertraut zu machen. Die Jugendlichen werden vom 25. bis 29. März in kleinen Gruppen Lösungen für Alltagsprobleme finden und diese mit Hilfe von selbst programmierten Prototypen testen. Den Teilnehmern stehen dazu steuerbare Hardwarebausteine, sogenannte Phidgets, zur Verfügung.
    "Bei dem Camp werden die Teilnehmer versuchen, im Team ihre eigenen Lösungen für Herausforderungen des Alltags finden und dann prüfen, ob diese auch in der Realität umsetzbar sind. Dazu müssen sie kreativ und geschickt mit den Hardwarebausteinen umgehen", sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel, Vorstandsmitglied im Verein MINT-EC, der Mitveranstalter des Camps ist.
    Die ausgewählten 30 Nachwuchsinformatiker, darunter fünf Mädchen, besuchen die 10. Klasse bis 13. Klasse einer Schule mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und besitzen Grundkenntnisse im objektorientierten Programmieren.
    Bei dem Camp, das teilweise auch in der HPI School of Design Thinking stattfindet, werden die Schülerinnen und Schüler vom Studentenklub des Hasso-Plattner-Instituts betreut. Den Gewinnern winkt am Ende neben einem kleinen Preis die Einladung, ein Studium am HPI aufzunehmen.
    Derzeit gehören dem Netzwerk der MINT-EC-Schulen bundesweit fast 100 besonders qualifizierte Einrichtungen in 15 Bundesländern an. Das Kürzel MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, EC für Exzellenz-Center. Bei den HPI-Camps sollen die Schüler der MINT-EC-Schulen nicht bloß das Programmieren lernen, sondern an einem konkreten Projektbeispiel mit den verschiedenen Phasen der Software-Entwicklung bekannt gemacht werden. Ferner geht es um die Vermittlung von Fertigkeiten zur Zusammenarbeit in Gruppen und zur Präsentationsfähigkeit.

    Kurzprofil

    Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT Systems Engineering" an - eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit 450 Studenten genutzt wird. Insgesamt 50 Professoren und Dozenten sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme.

    MINT-EC-Schulen in den Bundesländern Berlin und Brandenburg

    Berlin
    Andreas-Oberschule
    Barnim-Oberschule Lichtenberg
    Heinrich-Hertz-Oberschule
    Herder-Oberschule
    Lise-Meitner-Schule
    Romain-Rolland-Gymnasium

    Brandenburg
    Barnim Gymnasium, Bernau
    Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Frankfurt (Oder)
    Emil-Fischer-Gymnasium, Schwarzheide
    Gottfried-Arnold-Gymnasium, Perleberg
    Gymnasium Alexander von Humboldt, Eberswalde
    Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium Potsdam, Potsdam
    Marie-Curie-Gymnasium, Wittenberge
    Max-Steenbeck-Gymnasium, Cottbus


    Weitere Informationen:

    http://www.hpi.uni-potsdam.de - Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik
    http://www.mint-ec.de - Verein MINT-EC e.V.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

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