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01.04.2009 10:06

Ehrenkolloquium für Leibniz-Preisträger Jürgen Eckert

Dr. Carola Langer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden

    Das IFW Dresden und die Technische Universität Dresden ehren ihren Preisträger des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises 2009 Prof. Dr. Jürgen Eckert am Montag, dem 6. April 2009 mit einem Ehrenkolloquium. Der Preis wurde Prof. Eckert am 30.3.2009 in Berlin verliehen und ist mit einer Dotierung von 1,25 Millionen Euro verbunden. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jährlich vergebene Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der renommierteste und höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis.

    Das Ehrenkolloquium findet am 6. April 2009 um 15 Uhr im Hörsaal des IFW Dresden, Helmholtzstr. 20, statt. Das Programm sieht eine Laudatio von Prof. Dr. Günter Gottstein, RWTH Aachen, und ein Grußwort des Rektors der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, vor. Anschließend gibt es einen Fachvortrag von Prof. Dr. Martin Heilmaier, TU Darmstadt, und einen Fachvortrag vom Preisträger selbst.

    Prof. Eckert, geb. 1962 in Bayreuth, studierte Werkstoffwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo er 1990 auch promovierte. 1993 kam er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das das IFW Dresden, wo er in kurzer Zeit die Forschungsrichtung "Metastabile und nanostrukturierte Materialien" etablierte und nach einem Jahr zum Leiter der gleichnamigen Abteilung bestellt wurde. 2003 wurde Jürgen Eckert auf eine C4-Professur an die Technische Universität Darmstadt berufen. Herr Eckert folgte diesem Ruf, kehrte aber bereits drei Jahre später - im Jahr 2006 - nach Dresden zurück. Seitdem ist er Direktor des Instituts für Komplexe Materialien im IFW Dresden und hat gleichzeitig eine Professur am Institut für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden inne.

    Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1985 jährlich vergeben. Er soll die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erleichtern. Die mit dem Preis verbundenen Fördermittel kann der Preisträger im Laufe der kommenden sieben Jahre flexibel und ohne Antrag für seine Forschungsarbeiten einsetzen. Jürgen Eckert ist der zweite Leibniz-Preisträger der TU Dresden. Bisheriger Preisträger an der TU Dresden war Prof. Dr. Karl Leo vom Institut für Angewandte Photophysik, der den Preis 2002 erhielt.

    Kontakt:
    Dr. Carola Langer
    c.langer@ifw-dresden.de
    Tel. (0351) 46 59 234


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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