idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
02.04.2009 14:30

Adipositasprävention für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Neue Konzepte zur Vermeidung von krankhaftem Übergewicht

    Prof. Eva Barlösius und Regine Rehaag, Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover, und das KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung in Köln starten im April eine auf drei Jahre angelegte interdisziplinäre Studie. Diese soll neue Wege der Adipositasprävention für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zeigen. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, insbesondere mit Migrationshintergrund, leiden häufiger an ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen. Besonders türkischstämmige Kinder und Jugendliche sind von Übergewicht und Adipositas betroffen. Ziel des Projekts ist es, die Adipositasprävention für zwölf- bis 16-jährige Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen zu verbessern. Weitere Informationen unter http://www.katalyse.de/adipositas.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen gehen der Frage nach, was die betroffenen Kinder und Jugendlichen als hilfreich bei ihren Bemühungen um eine gesunde Ernährung empfinden und wie Präventionsangebote aus ihrer Sicht gestaltet werden sollten.

    In der explorativen Forschungsphase gibt es zwei parallel laufende empirische Untersuchungen. Auf Grundlage nach Alter, Geschlecht und kulturellem Hintergrund differenzierten Gruppendiskussionen (deutsche Abstammung/türkischer Migrationshintergrund) werden zielgruppenspezifische Präventionsstrategien entwickelt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten werden Schlüsselfaktoren herausgearbeitet, bewertet, sowie eine Wechselwirkungsanalyse durchgeführt. Aufbauend auf den Ergebnissen der empirischen Studien wird ein Leitfaden zur Evaluierung von Adipositas-Präventionsmaßnahmen entwickelt. Damit werden ausgewählte Präventionsmaßnahmen analysiert und bei Bedarf neu gestaltet. Der Leitfaden setzt an den Bedürfnissen und Sichtweisen der Zielgruppen an.

    Kooperationspartner sind die AOK Niedersachsen und Baden-Württemberg, das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Nordrhein-Westfalen.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für weitere Informationen steht Ihnen Regine Rehaag vom Institut für Soziologie unter Telefon +49 511 762 17306 oder per E-Mail unter r.rehaag@ish.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).