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08.04.2009 07:14

Hochschule Reutlingen ist Teilnehmer am Robocup auf Hannover Messe 2009

Rita Maier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Reutlingen

    Mechatronik-Studenten der Hochschule Reutlingen entwickeln Software für die Teilnahme am Roboter-Fußballwettbewerb RoboCup auf der Hannover Messe 2009

    Fußball spielende Roboter, ein faszinierendes Beispiel für das Zusammenwirken von Mechanik und steuernden Computern. Zwei Studenten, eine Assistentin und ein Assistent des Studienbereichs Mechatronik der Hochschule Reutlingen vertreten dieses Jahr zum ersten Mal die Hochschule bei einem Roboterwettkampf auf der Hannover Messe 2009. Dort findet der jährliche Wettkampf der computergesteuerten Roboter statt, die von Hochschulangehörigen aus den Ingenieurwissenschaften und der Informatik programmiert werden.

    An dem RoboCup German Open 2009 nehmen dieses Jahr 58 Mannschaften aus 11 Ländern teil. Eine davon ist die Reutlinger Mannschaft. Sie heißt "RT Lions" und kämpft in der Liga "Mixed Reality". Die "Gemischte Realität" wird folgendermaßen erzeugt: Die Fußballspieler gibt es real, es sind fernsteuerbare Mini-Roboterfahrzeuge von der Größe eines Daumens. Der Ball dagegen ist nicht real vorhanden, er wird vielmehr auf einem großen Bildschirm simuliert dargestellt. Dieser Bildschirm liegt auf einem Tisch und bildet das Spielfeld. Eine Videokamera über dem Spielfeld beobachtet das Spiel und teilt den Computern der beiden gegnerischen Mannschaften laufend mit, wo sich der Ball und sämtliche 10 Spieler momentan befinden. Die fünf Spieler einer Mannschaft erhalten von ihrem Mannschaftscomputer ständig Befehle, wohin sie mit welcher Geschwindigkeit fahren sollen. Wenn ein Roboterfahrzeug Ballberührung hat, darf es den simulierten Ball schießen.

    Die Herausforderung besteht darin, das Programm dieses Mannschaftscomputers so zu gestalten, dass wie beim richtigen Fußballspiel eine gute Zusammenarbeit der Spieler untereinander entsteht und die Verteidiger des Gegners den Torschuss nicht verhindern können. Das Programm muss aus separaten Programmen für jeden Spieler bestehen, eine zentrale Intelligenz ist - wie beim realen Fußball - nicht erlaubt. Für die beiden Mechatronik-Studenten ist diese Programmentwicklung der krönende Abschluss ihres Studiums. Sie werden diese Entwicklung in zwei Abschlussarbeiten, Bachelor-Thesis genannt, dokumentieren.

    In den ersten Tagen der Hannover Messe (20.04. bis 24.04.2009) werden die Mannschaften der Liga "Mixed Reality" in Halle 22 ihre Programme testen und Regeln für den (menschlichen) Schiedsrichter festlegen. Nach mehreren Vorentscheidungsspielen wird am Freitag, den 24. April, das Endspiel stattfinden. Die Spiele werden gefilmt und können anschließend im Internet angeschaut werden. Interessenten können auf der Homepage des Studienbereichs Mechatronik (www.tec.reutlingen-university.de/mechatronik.html) oder auf der Internetseite des Veranstalters (www.robocup-german-open.de) weitere Informationen abrufen.


    Bilder

    Ein Bildschirm dient als Fußballfeld beim Robocup
    Ein Bildschirm dient als Fußballfeld beim Robocup


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Informationstechnik
    überregional
    Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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