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09.04.2009 15:57

Geldsegen für das NMI aus dem Konjunkturprogramm

Dr. Nadja Gugeler Pressestelle
NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

    Die Serie guter Nachrichten reißt für das NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut in Reutlingen nicht ab: Nach einer äußerst positiven Bewertung des Instituts durch die Evaluationskommission des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und nach der Zuteilung von über zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung freut sich das NMI über weitere 2,2 Millionen Euro.

    "Das Geld wurde uns vom Land nach den neuen Vergabebestimmungen zugesprochen, die im Zuge des zweiten Konjunkturpakets erlassen wurden", erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Hugo Hämmerle. "Davon sind 1,7 Millionen für Investitionen in Geräte gedacht, eine halbe Million geht in fällige Umbauten." Mit den aus dem europäischen Entwicklungsfonds bereits bewilligten zwei Millionen Euro für die Erweiterung des Instituts ergebe sich damit eine Gesamtsumme von 2,5 Millionen, die bis 2010 allein für Baumaßnahmen ausgegeben würden. "Gute Nachrichten für das NMI sind also auch gute Nachrichten für das Handwerk", meint Hämmerle.
    Von noch größerer Bedeutung sind die Geräte, die zukünftig zur Ausstattung des NMI gehören werden. Sie werden in strategisch wichtigen Bereichen eingesetzt. Für die Bioanalytik werden ein Robotersystem zur automatisierten Erkennung von Proteinen in Laborproben und ein Massenspektrometer angeschafft.
    Für den wirtschaftlich besonders interessanten Forschungsbereich der Lebenswissenschaften erwirbt das NMI Geräte und Reinraumausstattung zur Herstellung von Mikrosystemen und Sensoren. Und nicht zuletzt werden die elektronenmikroskopischen und werkstoffkundlichen Möglichkeiten für Material- und Oberflächenuntersuchungen erweitert.
    Von den neuen Geräten profitiert nicht nur das NMI. Sie werden vielmehr den Unternehmen zur Verfügung stehen, die zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit weiterhin auf die Forschung am NMI setzen. "Mit der Verbesserung der Infrastruktur für die wirtschaftsnahe Forschung", so Hämmerle, "erzielt die Landesregierung eine Breitenwirkung, die weit über die Region und auch Baden-Württemberg hinausgeht. Und das entspricht ganz und gar dem Ziel, das Bundesregierung und Landesregierung verfolgen, nämlich die Unternehmen gestärkt aus der gegenwärtigen Krise hervorgehen zu lassen. Das NMI kann und wird dazu beitragen."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Medizin, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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