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Wissenschaft
Am Freitag, den 17. März, um 11.00 Uhr überreicht die Körber-Stiftung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2009 an Andre Geim. Das von ihm entdeckte Wundermaterial Graphen verspricht eine Revolution in der Mikroelektronik. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust wird die geladenen Gäste begrüßen; die Festrede hält Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und Kuratoriumsvorsitzender des Körber-Preises.
Der niederländische Physiker Andre Geim entwickelte die weltweit ersten zweidimensionalen Kristalle aus Kohlenstoff-Atomen. Diese Graphene versprechen nicht nur, die Halbleiter-, Sensor- und Display-Technologie zu revolutionieren, auch Durchbrüche in der Grundlagenforschung zur Quantenphysik werden erwartet. Geim studierte in Moskau Physik und promovierte 1987 am Institut für Festkörperphysik im russischen Tschernogolowka. Nach Forschungsaufenthalten in England und Dänemark wurde er 1994 Associate Professor an der niederländischen Universität Nijmegen. Seit 2001 ist er Physikprofessor an der University of Manchester. Geim publizierte eine Vielzahl wegweisender Artikel und Bücher und gilt als Koryphäe seines Faches. 2007 wurde er zum Fellow der Royal Society ernannt.
Der Körber-Preis wird 2009 zum 25. Mal vergeben - mit ihm werden europaweit Wissenschaftler mit besonders innovativen Forschungsvorhaben geehrt. Der Preisträger wird jährlich von einem international mit Wissenschaftlern besetzten Kuratorium ausgewählt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte, Personalia
Deutsch

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