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Wissenschaft
Die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung bewirbt sich erfolgreich um die Erasmus University Charta.
Nach der Bewertung des Antrags mit Unterstützung unabhängiger Experten, wurde der FH Bund durch die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) die Erasmus University Charta bis zum akademischen Jahr 2013/2014 zuerkannt.
Mit einer Beteiligung von über 2.000 Hochschulen aus 31 europäischen Staaten sowie bisher über 1,5 Millionen geförderten Studierenden und mehr als 100.000 Lehrenden ist Erasmus eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union und inzwischen das wohl weltweit größte Programm zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Lernenden und Lehrenden im Hochschulbereich.
An diesem Erfolg möchte auch die FH Bund partizipieren und hatte im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Programm für Lebenslanges Lernen (EAC/31/2009), Auswahljahr 2009, einen Antrag auf Zuerkennung einer Erasmus University Charta (EUC) gestellt.
Die EUC ist der allgemeine Rahmen, in dem eine Hochschule ihre europäischen Kooperationsaktivitäten innerhalb des Erasmus Programms durchführen kann. Sie ist die Grundvoraussetzung für Hochschulen, um Mobilität von Studierenden, Lehrkräften und sonstigen Personal zu organisieren. Insbesondere erlaubt die EUC den Hochschulen die Beantragung von finanziellen Zuschüssen im Erasmus-Programm. Der Antrag der Hochschule auf eine EUC umfasst eine Erklärung zur Erasmus-Hochschulpolitik (Erasmus Policy Statement, EPS). Sie legt den gesamten Erasmus-Kooperationsplan der Hochschule im Zusammenhang mit der im Leitbild der Hochschule verankerten Strategie dar. Das EPS wird unter www.fhbund.de veröffentlicht.
Über die Durchführung eines Intensivprogramms an der FH Bund entscheidet derzeitig der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Intensivprogramme sind kurze Lehrprogramme (summer schools), die Studierende und Lehrende aus Hochschulen verschiedener Teilnehmerländer zusammenführen. Das 10-tägige Intensivprogramm an der FH Bund soll Anfang September stattfinden und wird organisiert für Studierende und Lehrende der Staatlichen Fachhochschule in Legnica (Polen), der Technischen Universität in Tallin (Estland) und dem Fachbereich AIV der FH Bund. Eine Entscheidung über den Antrag der FH Bund wird im Juni erwartet.
Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Nicole Mylau (E-Mail: nicole.mylau@fhbund.de, Telefon: 022899 629 6142) zur Verfügung.
http://www.fhbund.de - Internetauftritt der FH Bund
http://www.eu.daad.de/eu - Informationen zu dem ERASMUS Programm
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Studium und Lehre
Deutsch

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