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Wissenschaft
FBN präsentiert auf der 6. Langen Nacht der Wissenschaften Wissenswertes rund um die erste Milch bei Kälbern
Mit einem Präsentations- und Informationsstand rund um Muttermilch für neugeborene Kälber beteiligt sich das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) am Donnerstag, dem 23. April 2009, an der 6. Langen Nacht der Wissenschaften in Rostock (siehe TERMIN).
Neben anschaulich aufbereiteten Informationen zur ersten Milch nach der Geburt und einzelnen thematischen Filmbeiträgen werden auf dem Gelände der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock Produkte aus der Muttermilch von Rindern vorgestellt. Denn die erste Milch nach der Geburt, das so genannte Rinderkolostrum, enthält neben Nährstoffen und Antikörpern weitere Inhaltsstoffe, zum Beispiel funktionelle Eiweißmoleküle, die das Wachstum und die Immunantwort anregen. Das Kolostrum wird mittlerweile in der menschlichen Ernährung als natürliches Nahrungsergänzungsmittel angeboten.
Muttermilch gilt als die wichtigste und beste Nahrungsquelle für Neugeborene. Sie stärkt die Immunabwehr und bietet Schutz vor Krankheiten. Um diesen Schutz auch in der Umwelt sicher stellen zu können und mögliche infektiöse Krankheiten in Ställen zu vermeiden, werden die Kälber in den ersten Lebenswochen in Kälberiglus aufgezogen. Diese bieten einen optimalen Lebensraum nach der Geburt, vor allem wird der Infektionsdruck, der in Kälberställen oft zu beobachten ist, gesenkt. Am Stand des FBN wird diese artgerechte Haltung der Kälber ebenfalls zu erleben sein. In Kooperation mit dem Gut Dummerstorf stellt die Forschungseinrichtung zwei männliche Holstein-Kälber in einem Tiergehege mit Iglu vor. Wer zudem sein erworbenes Wissen rund um das Kalb und die "Kälbermilch" vor Ort testen möchte, hat die Möglichkeit, an einem Wissensquiz teilzunehmen, bei dem kleine Preise winken.
Seit 2004 findet die Lange Nacht der Wissenschaften in Rostock statt. An 18 Standorten, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, geben zahlreiche Forschungseinrichtungen und Unternehmen einen Einblick in ihre wissenschaftlichen Arbeiten und ihr Können (http://www.lange-nacht-des-wissens.de).
TERMIN
Donnerstag, 23.April 2009, 18.00 - 22.00 Uhr
Auf dem Gelände der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät, Universität Rostock,Justus-von-Liebig-Weg 8, 18059 Rostock (Station 11 der Langen Nacht der Wissenschaften)
Ansprechpartner
Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN)
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
Forschungsbereich Ernährungsphysiologie "Oskar Kellner"
PD Dr. Harald Hammon/M.Sc. agr. Julia Steinhoff
T +49 38208 68 67 0/ T +49 38208 68 97 7
E hammon@fbn-dummerstorf.de/E steinhoff@fbn-dummerstorf.de
http://www.nutrition.fbn-dummerstorf.de
Wissenschaftsmanagement und Dokumentation
Dr. Norbert K. Borowy
T +49 38208 68 60 5
E borowy@fbn-dummerstorf.de
http://www.fbn-dummerstorf.de
http://www.leibniz-gemeinschaft.de
Kälberiglus bieten einen optimalen Schutz in den ersten Lebenswochen.
Quelle: Foto: Helmut Scholze, FBN
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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