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17.04.2009 09:01

Technik mit Zukunft: Das NMI Reutlingen auf der Hannover Messe

Dr. Nadja Gugeler Pressestelle
NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

    Es ist die weltweit größte Industriemesse, und das NMI Reutlingen ist mittendrin: Auf der Hannover Messe 2009 präsentiert das Institut Produkte und Dienstleistungen im Bereich MicroTechnology. Als eines der international führenden Institute im Bereich Mikrosysteme für die Lebenswissenschaften hat das NMI für Kunden aus der Medizintechnik, der Biotechnologie, aber auch aus der Automation und dem Geräte- und Werkzeugbau Außergewöhnliches zu bieten.

    Mikrosysteme tragen zur Erleichterung und Beschleunigung diagnostischer Prozesse bei und erhöhen darüber hinaus deren Treffsicherheit. Dabei erlaubt es die Miniaturisierung, alle notwendigen Laboruntersuchungen auf einem einzigen Chip durchzuführen. Für die Entwicklung solcher Lab-on-a-Chip-Systeme bündelt das NMI Reutlingen Kompetenzen in der Mikrostruktur- und Dünnschichttechnologie, in Rapid Prototyping Verfahren mit dem Wissen über bioverträgliche Materialien und Oberflächen und den Erfahrungen in der Zellkulturtechnik sowie mit elektro- und biochemischen Detektionsmethoden.
    Was dabei herauskommt, ist vom 20.-24. April auf der Hannover Messe zu sehen. In Halle 6 (Stand D18/1) stellt das NMI Reutlingen Testsysteme vor, die am Schnittpunkt von Mikrosystemtechnik und Biotechnologie stehen. So basiert der für das Substanzscreening konzipierte HepaChip auf organähnlichen, dreidimensionalen Zellkulturen. Ein ausgeklügeltes Zusammenspiel integrierter Mikroelektroden erlaubt dabei die elektrisch gesteuerte Anordnung verschiedener Zelltypen zu einem der Leber ähnlichen künstlichen Mikroorgan. Ähnlich originell ist ein Chip, der die Messung der Spontanaktivität von Nervenzellen in einem geschlossenen Mikrokanal ermöglicht. Nicht fehlen dürfen die Mikroelektrodenarrays für die neurophysiologische und neurotechnologische Forschung, die zu den Erfolgsschlagern des Instituts gehören. 1024 Mikroelektroden können auf einem transparenten Glaschip platziert werden. Modernste präparative und analytische Verfahren ermöglichen die nanometergenaue Untersuchung von Grenzflächen zwischen Werkstoffen und biologischen Geweben. Das ist Technik mit Zukunft.


    Weitere Informationen:

    http://www.nmi.de


    Bilder

    Mikroelektrodenarray auf COC-Folie, verklebt mit einem Spritzguß-Formteil. Die strukturierte Abscheidung der Leiterbahnen erfolgte mittels Sputtern und Schattenmaskentechnik.
    Mikroelektrodenarray auf COC-Folie, verklebt mit einem Spritzguß-Formteil. Die strukturierte Abschei ...
    Quelle: NMI

    a) Nanopartikellithographie zur Herstellung poröser Sensorelektroden: Nach Abscheidung einer Metallisierungs- und einer Isolatorschicht werden Mikro- oder Nanopartikel aufgebracht, die im zweiten Metallisierungsschritt als Schattenmasken dienen. Danach werden sie entfernt und mittels Plasmaätzen Poren in die Isolationsschicht eingebracht. b) Wafer mit Sensorchips. c) einzelner Sensorspot. d) REM Aufnahme einer Querschnittspräparation des Schichtsystems mit Poren.
    a) Nanopartikellithographie zur Herstellung poröser Sensorelektroden: Nach Abscheidung einer Metalli ...
    Quelle: NMI


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Werkstoffwissenschaften
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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