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Wissenschaft
Die 100 sind erreicht
Neuartiger Herzklappenersatz mit einem Katheter durch die Herzspitze
Der 100. Aortenklappenersatz im ein Jahr alten hochmodernen Hybrid-Operationssaal des Deutschen Herzzentrums Berlin - dem ersten in Berlin - wurde vor wenigen Tagen an einem 81jährigen, ehemaligen kaufmännischen Angestellten aus Berlin durchgeführt. Dies ist die höchste Fallsteigerungsrate innerhalb eines Jahres in Bezug auf ein sehr schonendes und effektives Verfahren, das vor allem Hochrisikopatienten zuteil wird. Hierbei handelt es sich um Betagte, Voroperierte oder durch Vorerkrankungen stark geschwächte Patienten, also eine Gruppe, die infolge der demografischen Veränderungen immer größer wird.
Während man bei jüngeren Patienten einen Aortenklappenersatz der schlussunfähigen oder verengten Aortenklappe im Rahmen einer offenen Herzoperation unter Einsatz der Herzlungenmaschine vornehmen würde, kann dieser komplikationsarme Routineeingriff für den Organismus des alten Menschen sehr belastend sein. Für Risikopatienten kommt das schonendere neue Hybrid-Verfahren infrage, bei dem chirurgische Operations- und kardiologische Kathetertechniken kombiniert werden und ein Spezialkatheter mit innenliegender neuer Herzklappe meist durch die Herzspitze hindurch an den Einsatzort geführt wird. Eine Brustkorberöffnung oder Anwendung der Herzlungenmaschine ist dabei nicht notwendig. Der Patient erholt sich schnell und ist wieder altersentsprechend leistungsfähig.
Wir stellen Ihnen den 100. Patienten sowie weitere Patienten nach Aortenklappenersatz im Hybrid-Verfahren vor in einer
Pressekonferenz
Dienstag, 28. April 2009, 12.00 Uhr
Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Referenten sind: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor
OA Prof. Dr. Miralem Pasic
Mitglieder des Hybrid-Operationsteams
Patienten nach Aortenklappenersatz im Hybrid-Verfahren
Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus
Pressesprecherin
Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Pressetermine
Deutsch

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