idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Vorlesungsreihe "Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Ertrag oder Last des geschichtlichen Umbruchs des Jahres 1989?" wird am 30. April fortgesetzt
"Elternmotivation und Schulgründung" ist das Thema des nächsten Abends in der öffentlichen Vorlesungsreihe "Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Ertrag oder Last des geschichtlichen Umbruchs des Jahres 1989?" am 30. April um 18 Uhr im Coelicum /Domstr.10 (Zugang über Totentreppe). Es sprechen Luise Behr, Marco Eberl und Dr. Martin Fahnroth.
Luise Behr hat im Rahmen ihrer Masterarbeit das anhaltende Phänomen der Gründung und Auslastung evangelischer Grundschulen in den Neuen Bundesländern untersucht. Sie präsentiert ihre Ergebnisse über die treibenden Faktoren dieser Entwicklung und legt dar, wie sich die Motivation der Eltern bei der Schulwahl gestaltet. Vor diesem Hintergrund referiert Kirchenrat Marco Eberl, Leiter des Arbeitsbereichs Schulen im Landeskirchenamt sowie der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland, über Gründungsinitiativen evangelischer Schulen. Hauptmotivation der Eltern ist die christliche Werteerziehung. Dr. Martin Fahnroth, Leiter der Schulabteilung des Bischöflichen Ordinariats, stellt schließlich die katholische Perspektive auf die vielschichtigen Faktoren und Motive von Eltern und Schulträgern bei der Gründung katholischer Schulen insbesondere im Bistum Erfurt und darüber hinaus in den Neuen Bundesländern dar.
Die Vorlesungsreihe ist eine gemeinsame Initiative der Katholisch-Theologischen Fakultät und des Martin-Luther-Instituts der Universität Erfurt zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Sie wird von Prof. Dr. Andrea Schulte (Martin-Luther-Institut) und Prof. Dr. Maria Widl (Katholisch-Theologische Fakultät) verantwortet. Der Eintritt ist frei.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Religion
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).