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Webdesign-Studierende der Fachhochschule Gelsenkirchen beteiligten sich an einem Wettbewerb zur Gestaltung einer neuen Internetsite für das Gelsenkirchener Unternehmen IOT - Institut für Organisations- und Technikgestaltung. Die Hochschule bietet an, das auch für andere Firmen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen zu machen.
Gelsenkirchen. IOT, das ist ein Gelsenkirchener Unternehmen, das sich beratend um betriebliche Informationssysteme in der Fertigung beispielsweise von Stahlwalzwerken kümmert. Nicht zufällig ist das IOT nur einen Steinwurf von der Fachhochschule Gelsenkirchen im Norden der Stadt entfernt, ist es doch eine Firmenausgründung der Hochschule, in der seit über zehn Jahren Absolventen als Mitarbeiter, Studierende als Mitarbeiter auf Zeit und zwei Professoren nebenberuflich als Geschäftsführer arbeiten. Um die eigene Internetpräsentation wollte sich IOT aber nicht kümmern, sondern lancierte dazu unter den Medieninformatik-Studierenden der Fachhochschule Gelsenkirchen einen Wettbewerb um eine neue, bessere Website. Die alte war im Laufe der Zeit in die Jahre gekommen, heute sind andere Internettechniken wie etwa die Technik des Content-Managements verfügbar: "Das macht die neue IOT-Site nicht nur optisch frischer und zeitangepasster, sondern auch leichter aktualisierbar und pflegbar", so IOT-Geschäftsführer Alf Krug.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Hammer, Mediendesigner an der Fachhochschule Gelsenkirchen, beteiligten sich insgesamt neun Studierende an dem Wettbewerb. Am Schluss konnte Student Philipp Brock den Wettbewerb für sich entscheiden. Sein Entwurf bestach dadurch, "dass er eine Website entwickelte, die farblich, grafisch, logisch und internettechnisch einfach exakt zum IOT passte", so Krug. "So gesehen war es am Ende eine emotionale Entscheidung, denn mit der neuen Lösung fühlten wir uns vom IOT einfach rundum gut bedient und wohl."
"Solche Wettbewerbe sind für unsere Studierende immer wieder eine lehrreiche, aus der Praxis kommende Aufgabe im Ablauf des Studiums", erläutert Prof. Dr. Norbert Hammer die pädagogische Seite der Internetsite-Entwicklung, "für die Unternehmen hat es den Vorteil, dass sie hier auf junge, unverbrauchte Köpfe stoßen, die noch frei von beruflicher Routine ihre ganze Kreativität spielen lassen." Weswegen es trotzdem nicht ganz umsonst sein sollte: Das IOT hatte Preise für die ersten drei Sieger ausgesetzt, für die Studierenden eine Anerkennung ihrer Leistung, ohne dass es dadurch zu einer Bezahlung würde. "Wenn unsere Studierenden neben dem Entwurf auch die komplette Ausführung machen sollen, kostet es natürlich schon marktgerechte Preise", so Hammer weiter, "auf der anderen Seite hilft ein solcher Auftrag den Studierenden natürlich, ihr Studium zu finanzieren."
Unternehmen, die mit der Hochschule auf dem Feld des Internetdesigns zusammenarbeiten wollen, bietet Hammer an, Studierende des Studiengangs Medieninformatik zu vermitteln. Was draus wird, zeigt sich dann später auf unterschiedlichste Weise. Das kann von einem Wettbewerb wie beim IOT bis zu einer Auftragsarbeit reichen oder sogar die Gewinnung eines neuen Mitarbeiters nach sich ziehen. Neben dem Wettbewerb für das IOT haben die Studierenden von Hammer auch schon den Internetauftritt der NRW-Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gestaltet. Auch die Hochschule selbst nutzt das kreative Potenzial ihrer Studierenden: Zurzeit programmieren Medieninformatik-Studierende am nächsten neuen Auftritt der Fachhochschule Gelsenkirchen im Internet.
Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Norbert Hammer, Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-506, E-Mail norbert.hammer@fh-gelsenkirchen.de
Philipp Brock (23) (l.), Student der Medieninformatik im 6. Semester, hat den hochschulinternen Wett ...
Quelle: Foto: FHG/BL, Abdruck honorarfrei
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften
regional
Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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