idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Alterssicherung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern, die während ihrer Karriere ins Ausland wechseln, muss dringend besser geregelt werden. Verbesserungsvorschläge aus den Mitgliedsstaaten liegen aktuell den 46 europäischen Bildungsminister vor, die in dieser Woche in Leuven tagen.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) stellt jetzt die Publikation "Mobilität ohne Netz und doppelten Boden - Die Debatte um die Alterssicherung im europäischen Hochschul- und Forschungsraum" vor. Die Mitgliederversammlung hatte in der letzten Woche u. a. empfohlen, dass die Hochschulen die Wissenschaftler besser beraten, dass die Versicherungsträger international stärker zusammenarbeiten und dass das Beamtenrecht angepasst wird.
In der Publikation werden auf Grundlage einer internationalen Vergleichsstudie die Erfahrungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit den unterschiedlichen Altersvorsorgesystemen Europas erörtert und Lösungsansätze beschrieben. Beispiele guter Beratungspraxis aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und den USA werden vorgestellt.
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz geförderte Publikation ist online http://www.hrk-bologna.de/bologna/de/download/dateien/HRK_Mob_3.8_Screen.pdf verfügbar. Gedruckte Exemplare können bei bolognaversand@hrk.de bestellt werden.
Die Pressemitteilung zu dem HRK-Beschluss der letzten Woche finden Sie unter http://www.hrk.de.
http://www.hrk-bologna.de/bologna/de/download/dateien/HRK_Mob_3.8_Screen.pdf - Publikation
http://www.hrk.de - Beschluss
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).