idw - Informationsdienst
Wissenschaft
- Plattform für Informationsaustausch und innovative Technologien
- Erste VDE-Anwendungsregel zur Prüfung von Elektroprodukten auf PAK
Die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE hat als wichtigen Bestandteil der elektrotechnischen Normungsarbeit den Bereich Standardisierung gegründet. Ziel ist es, frühzeitig neue Trends und Forschungsfelder aufzugreifen, Interessen zu bündeln, aus denen dann Anforderungen an Normung und Standardisierung erarbeitet werden. "Wir bieten der Industrie eine Plattform, um Standards in die Öffentlichkeit zu transportieren, aus denen später gegebenenfalls Internationale Normen erarbeitet werden. Diese Standards veröffentlichen wir als VDE-Anwendungsregeln, die im Vergleich zu Normen eine schnellere Publikation ermöglichen", so Dr. Stefan Heusinger, Leiter des Bereichs Standardisierung in der vom VDE getragenen DKE. Im April veröffentlichte die DKE die erste VDE-Anwendungsregel zur Prüfung von Elektroprodukten auf Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Außerdem haben die Experten im Rahmen der BMBF/VDE-Innovationspartnerschaft Ambient Assisted Living (AAL) erste Empfehlungen zu Standards "Intelligente Assistenzsysteme" gegeben und die Arbeitskreise "FOKUS Dezentrale Energien" und "Smart Grid" zu intelligenten Stromnetzen gegründet.
PAK-Leitfaden für Elektroprodukte
Mit der VDE-Anwendungsregel gibt die DKE Herstellern und GS-Prüfstellen eine Orientierung zum Umgang mit PAK, die etwa in Weichmachern enthalten und bei erhöhter Konzentration krebserregend sein können. Nach der Entscheidung des Ausschusses für Technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (AtAV) von 2007 muss bei der GS-Zeichenvergabe die Prüfung auf PAK verbindlich berücksichtigt werden. Die Anwendungsregel klärt, welche Elektroprodukte und Produktteile PAK-relevant und somit einer Messung zu unterziehen sind und bei welchen eine Risikobetrachtung genügt.
Die vom VDE getragene DKE erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen. Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE. Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen, die zu etwa 80 Prozent das Ergebnis der internationalen Normungsarbeit der IEC sind.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik
überregional
Forschungsprojekte, Organisatorisches
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).