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07.05.2009 09:20

Landesgrundschultag in Halle: Schrift-Sprache (be)greifen

Dipl.-Journ. Carsten Heckmann Pressestelle
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Unter dem Motto "Schrift-Sprache (be)greifen. Wege zum Lesen und Schreiben" findet am 16. Mai 2009 der sachsen-anhaltische Grundschultag in den Franckeschen Stiftungen in Halle statt. Er wird ausgerichtet vom Grundschulverband e.V. in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Staatlichen Seminar für Lehrämter Halle und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Angesprochen sind Lehrer der Grund- und Förderschulen in Sachsen-Anhalt sowie Referendare und Studierende der entsprechenden Studiengänge.

    Zeit:
    16. Mai 2009, 9 Uhr
    Ort:
    Franckesche Stiftungen, Haus 31 (Hans-Ahrbeck-Haus)
    Franckeplatz 1
    06110 Halle (Saale)

    Wie lernen Kinder lesen und schreiben? Was gibt den Ausschlag, das richtige Konzept für den Erwerb der Schriftsprache, der Rechtschreibunterricht, die Fibel oder das Lesetraining? Bedarf es mühseliger Übungen oder der freien und selbst bestimmten Eroberung der Schrift? Dass diese Fragen nicht einfach und schon gar nicht eindeutig beantwortet werden können, wissen Lehrer aus ihrer alltäglichen Praxis. Der Schriftspracherwerb hat viele Facetten, und kein Kind gleicht dem anderen. Und so vielfältig die Kinder sind, so unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten, wie ihre Lernprozesse sinnvoll unterstützt werden können.

    Das thematische Motto des Grundschultages, das für die verschiedenen Angebote einen möglichst offenen Rahmen schaffen soll, nimmt Möglichkeiten in den Blick, Kindern die Schrift erfahrbar zu machen, durch sinnlich-konkrete, handlungsorientierte Anregungen, die einen vielfältig gestaltenden und kreativen Umgang mit der Schrift initiieren, ganz im Sinne einer ästhetischen Alphabetisierung. Didaktische Überlegungen und konkrete Beispiele aus der Praxis sollen vorgestellt, erprobt und diskutiert werden. Fächerübergreifende Aspekte des Schriftspracherwerbs spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Einbettung der Angebote in die flexible Schuleingangsphase.

    Das Hauptreferat der Fortbildungstagung hält die Hamburger Professorin Mechthild Dehn. In 14 Arbeitsgruppen können die dort aufgeworfenen Überlegungen weitergedacht, ergänzt und diskutiert werden. Eine abschließende Podiumsdiskussion, an der sich Vertreter des Kultusministeriums, der Martin-Luther-Universität, der Gewerkschaften und Berufsverbände wie auch der Praxis beteiligen, behandelt schließlich das aktuell sehr dringliche Thema der bevorstehenden Flexibilisierung der Schuleingangsphase.

    Ansprechpartner:
    Dr. Michael Ritter
    Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik
    Telefon: 0345 55 23910
    E-Mail: michael.ritter@paedagogik.uni-halle.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Pädagogik / Bildung
    regional
    wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

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