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Wissenschaft
Der Zeit- und Kostendruck nimmt in den chemischen Forschungs- und Entwicklungslaboren spürbar zu. Chemielabore rüsten mit Hochdurchsatztechniken und Screeningverfahren auf. Gleichzeitig etabliert sich die kontinuierliche Mikroreaktionstechnik zunehmend in der chemischen Syntheseentwicklung und Prozessoptimierung. Mt ihr lassen sich u.a. Stoff- und Wärmetransport drastisch intensivieren und im Zusammenspiel mit kurzen Verweilzeiten hohe Raum/Zeit-Ausbeuten erzielen.
Das Fraunhofer ICT zeigt auf der ACHEMA 2009 die neueste Generation seines automatisierten Mikroreaktionssystems FAMOSflexible, das die Vorteile der Mikroreaktionstechnik mit einem leistungsstarken und modular aufgebauten Laborsystem für den F&E-Bereich vereint.
Mit FAMOSflexible können nahezu beliebige mikrofluidische Prozesse für Flüssig-,
Flüssig/Flüssig- und Gas-/Flüssig-Reaktionen schnell aufgebaut und leicht umgerüstet werden. Hierfür steht eine breite Auswahl an mikrostrukturierten Reaktoren zur Verfügung, aber auch systemfremde Mikroreaktoren lassen sich in das Laborsystem mühelos integrieren. Die Steuerung des Mikroreaktionssystems erlaubt das vollautomatische Abarbeiten und Protokollieren individuell gestalteter Versuchspläne. Systematische Parameterscreenings und die Erzeugung von Proben-Bibliotheken für nachfolgende Untersuchungen sind auf diese Weise möglich. Unter Nutzung der Mikro-Effekte können zudem Reaktionsregime untersucht werden, die mit klassischen Verfahren nicht zugänglich sind. FAMOSflexible verfügt zusätzlich über Schnittstellen für die online- und offline-Analytik, integrierte Sicherheitsvorrichtungen sowie eine optionale Fernsteuerung und Fernüberwachung für Reaktionen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Die robuste Bauweise und durchgängige Prozessüberwachung erlauben auch den Einsatz von FAMOSflexible für die kampagnenweise Kleinmengenproduktion im Labor.
http://www.ict.fraunhofer.de
http://www.mikroreaktionstechnik.info
"FAMOSflexible": Das automatisierte Mikroreaktionssystem von Fraunhofer ICT
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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