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13.05.2009 11:43

Pinkwart eröffnet "Direct Manufacturing"-Institut an der Universität Paderborn - Produktionsverfahren revolutionieren

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Forschungsinstitut erhält bis 2013 ein Gesamtbudget von 11 Millionen Euro

    Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute an der Universität Paderborn das "Direct Manufacturing Research Center" (DMRC) eröffnet. Bis 2013 stehen dem Spitzenforschungsinstitut 11 Millionen Euro zur Verfügung, um effizientere Fertigungsverfahren zu entwickeln. Ziel ist es individuelle Bauteile schnell und preisgünstig herzustellen.

    Derzeit wird Direct Manufacturing (DM) überwiegend bei der Produktion von Einzelstücken angewandt, beispielsweise in der Formel 1 oder in der Luft- und Raumfahrt. "Direct Manufacturing wird die Serienfertigung in einigen Jahren revolutionieren. Dass sich Paderborn als Standort für DMRC durchgesetzt hat, ist eine Auszeichnung für die Universität und ein weiterer Beleg dafür, dass die hervorragende Forschungsarbeit in Nordrhein-Westfalen auch internationale Aufmerksamkeit findet", sagte Pinkwart.

    Direct Manufacturing bezeichnet die automatische, schichtweise Herstellung von Bauteilen nach einem digitalen Bauplan. Zum Beispiel kann Kunststoffpulver mittels Laser so in Schichten zusammengeschweißt werden, dass ein Ersatzteil direkt die gewünschte Struktur hat. Die Herstellung teurer Gussformen ist dadurch nicht mehr notwendig. Die Direct Manifacturing Forschung besitzt für verschiedene Industriebereiche ein enormes Anwendungspotenzial. Bis zum Jahr 2015 wird der Branche ein weltweites Marktvolumen von 3,5 Milliarden Dollar prognostiziert.

    Das Land Nordrhein-Westfalen verbessert die Ausstattung der Universität Paderborn im Bereich Direct Manufacturing mit 1,4 Millionen Euro. Mit den Mitteln werden Geräte für das DMRC angeschafft und die Grundlage für die Forschungsprojekte des Zentrums geschaffen. Die vier Gründungsunternehmen - Boeing, Evonik, EOS und MTT Technologies - werden über die Vertragslaufzeit von fünf Jahren insgesamt 2 Millionen Euro in das DMRC investieren. Für Forschungsprojekte des DMRC stellt das Land in den nächsten fünf Jahren bis zu 3,4 Millionen Euro zur Verfügung, sofern die industriellen Partner sich mit weiteren Mitteln in gleicher Höhe beteiligen.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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