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13.05.2009 14:37

Göttliche Gefühle - Internationales theologisches Symposium am 15. und 16. Mai in Darmstadt

Jörg Feuck Kommunikation
Technische Universität Darmstadt

    Darmstadt, 13.5.2009. Das Institut für Theologie und Sozialethik am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt veranstaltet am kommenden Freitag, den 15. Mai, und Samstag, den 16. Mai 2009, ein internationales Symposium zum Thema "Göttliche Körper - Göttliche Gefühle. Was leisten anthropomorphe und anthropopathische Götterkonzepte im Alten Orient und Alten Testament?"

    Tagungsleiter ist Prof. Dr. Andreas Wagner M.A., Professor am Institut für Theologie und Sozialethik der TU Darmstadt und an der Theologischen Fakultät der Universität Bern. Das Symposium findet im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium statt. Das Symposium hat sich zum Ziel gesetzt, das alttestamentliche Konzept vom Körper Gottes von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Die Tagung beginnt am Freitag um 14.45 Uhr mit einer Einführung durch Prof. Wagner und endet am Samstag um 17.00 Uhr mit einer Abschlussdiskussion.

    Warum wurden Göttern - oft menschengestaltige - Körper zugeschrieben? Was machen sie mit ihren Körpern? In welchem Verhältnis stehen göttliche und menschliche Körper? Und warum wurden und werden Göttern Gefühle zugeschrieben? Nicht zu allen Zeiten der Religionsgeschichte und nicht in allen Religionen spielen "göttliche Körper" eine Rolle.

    Für die Religion der Frühzeit des Menschen ist es umstritten, ob es die Vorstellung von "Göttern mit Körpern" gab. In Gotteskonzeptionen der Gegenwart, sowohl innerhalb wie außerhalb des Christentums, gibt es höchst unterschiedliche Anschauungen von Gott, die nicht selten ohne eine "Körperhaftigkeit Gottes" auskommen.

    Das international hochrangig besetzte Symposium mit etwa 30 Teilnehmenden aus Harvard, New York, Princeton, Oxford und verschiedenen deutschen und europäischen Universitäten beschäftigt sich mit diesen Fragen. Das Symposium wird durchgeführt mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und weiteren Landeskirchen sowie privaten Spenden.

    Das Alte Testament bildet eine Art Gelenkstelle innerhalb der Götter-Körper-Problematik und ist sowohl religionstypologisch wie auch historisch-wirkungsgeschichtlich eine zentrale Größe. Die alttestamentlichen Gegebenheiten zu untersuchen heißt daher auch, den Wurzeln unserer gegenwärtigen Religion und Kultur nachzuspüren.

    he


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Religion
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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