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Wissenschaft
Einladung - Forschung hinter den Kulissen
Historische Gebäude und Strukturen sollten als Kulturdenkmale in ihrer reichen Architektur und mit möglichst originalen Materialien für kommende Generationen erhalten werden. Solche Objekte zu konservieren, ist eine faszinierende, viele wissenschaftliche Gebiete umfassende Herausforderung; dies gilt auch für den Schutz vor umweltbedingten Zerfallsprozessen. Bisher war die Überwachung meist auf die wenig effiziente visuelle Inspektion oder auf die Erfassung von Klima- und Luftverschmutzungsdaten als Basis für die Schadensvorhersage beschränkt. Wissenschaftler der Universität Stuttgart entwickeln nun gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen aus mehreren Ländern Europas intelligente drahtlose Systeme für die Dauerüberwachung historischer Gebäude. Damit können Eigentümer oder Restauratoren vor Gefahren gewarnt oder Empfehlungen zum weiteren Vorgehen gegeben werden. Das Projekt wird von der Europäischen Union mit 1,6 Millionen Euro gefördert. An sechs historischen Stätten in unterschiedlichen Klimazonen, darunter der Museumsinsel Berlin, den Portalen des Münsters in Schwäbisch-Gmünd oder der Altstadt von Hebron in den Palästinensischen Autonomiegebieten, testen die Fachleute die neuen Systeme.
Mehr zu diesem Projekt wird im Rahmen der Reihe "Forschung hinter den Kulissen" am Dienstag, den 9. Juni vorgestellt. Prof. Christian Große von der Materialprüfungsanstalt der Universität Stuttgart wird die Arbeiten an Beispielen erläutern.
Zeit: Dienstag, 9. Juni, 11.00 Uhr
Ort: Campus Vaihingen, Pfaffenwaldring 2b, Raum 007
Anmeldung unter presse@uni-stuttgart.de oder Fax 0711685-82188
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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