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28.05.2009 22:29

Prof. Hetzer befürwortet Widerspruchslösung bei Organtransplantation

Dr. Barbara Nickolaus Pressestelle
Deutsches Herzzentrum Berlin

    Prof. Hetzer kämpft für verändertes Transplantationsgesetz
    Neues Medizingerät am DHZB zum Transport schlagender Spenderherzen
    Transplantierte erzählen über ihr Schicksal

    Immer weniger schwerkranke Menschen können aus Mangel an Spenderorganen transplantiert werden und damit wieder ein lebenswertes Leben gewinnen. Insgesamt sanken die Zahlen an Organspenden 2008 bundesweit um fast 9 Prozent. Zwar sind rund 80 Prozent aller Bundesbürger für eine Organspende, aber gerade einmal 14 Prozent tragen tatsächlich einen Organspenderausweis. Jährlich sterben mehr als 1000 Patienten auf der Warteliste.

    Auch am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) mit einem der bundesweit größten Transplantationsprogramme sinken die Transplantationszahlen für Herz, Lunge und die Kombination von Herz und Lunge. Der Ärztliche Direktor des DHZB Prof. Dr. Roland Hetzer kämpft für die Änderung des derzeit geltenden Transplantationsgesetzes und befürwortet die in anderen Ländern erfolgreiche Widerspruchsregelung.

    Ein neuartiges medizintechnisches Gerät (Spezial-Herzlungenmaschine), in dem ein schlagendes Spenderherz mit warmem sauerstoffreichen Spenderblut durchspült wird, erlaubt seit kurzem eine annähernde Verdopplung der Transportzeit von Spenderorganen auch aus weit entfernten Ländern. Hinzu kommt, dass keine Gewebeschäden, wie sie bei der bislang üblichen Kältekonservierung auftreten, mehr nachweisbar sind, sodass mehr und qualitativ bessere Herzen zur Transplantation zur Verfügung stehen.

    Aus Anlass des "Tages der Organspende" stellen wir Ihnen vier Patienten und ihre Schicksale vor und zeigen Ihnen die neue Maschine zur Blutperfusion von schlagenden Spenderherzen auf einer

    Pressekonferenz
    Dienstag, 2. Juni 2009, 12.00 Uhr
    Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
    Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

    Die Referenten sind: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor
    Oberarzt PD Dr. Christoph Knosalla, Herzchirurg
    Vier Patienten nach Herz- bzw. Lungentransplantation

    Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.

    Dr. Barbara Nickolaus
    Pressesprecherin DHZB

    Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Pressetermine
    Deutsch


     

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