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Wissenschaft
Nach dem Motto "auf die Köpfe kommt es an" erfährt die Ausbildung von Doktoranden in Deutschland weiteren Auftrieb: UniWind heißt der neue Verband, in dem sich jetzt neun forschungsstarke Universitäten zusammengeschlossen haben. Das Ziel: die optimale Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Im Konzert werden die Mitgliedshochschulen eine international erstklassige Graduiertenausbildung fortlaufend weiterentwickeln und an ihren Standorten individuell anbieten. UniWind ist an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg/Breisgau angesiedelt.
Eines haben alle neun Mitgliedshochschulen des neuen Netzwerks gemeinsam: Sie verfügen heute schon jeweils über zentrale, also die Fakultäten übergreifende Einrichtungen zur Qualifizierung von Doktorandinnen/Doktoranden und von Postdocs in deren Anfangsphase. Den Vorsitz von UNiWiND hat Professor Dr. Helmut Hoping übernommen, Direktor der International Graduate Academy (IGA) der Universität Freiburg/Br. Unter seiner Führung soll UNiWiND das einschlägige Know-how der Hochschulen bündeln, weiterentwickeln, um die Qualität nachweislich zu steigern.
Für die Universität Potsdam ist die Mitgliedschaft ein weiterer Schritt im Rahmen ihres konsequenten Qualitätsmanagements in der Doktorandenausbildung. Unter dem Dach der "Potsdam Graduate School" (PoGS) haben hier junge Nachwuchswissenschaftler verschiedener Fächer, Disziplinen und Programme die Möglichkeit, sich sowohl fachliches Rüstzeug als auch die für den Arbeitsmarkt notwendigen Schlüsselkompetenzen anzueignen. Auch der Gedankenaustausch untereinander wird durch die PoGS deutlich erleichtert. Alle Konzepte und Standards von PoGS werden über UniWind nun auch für die Doktorandenausbildung in ganz Deutschland nutzbar. Damit trägt die Potsdamer Einrichtung wesentlich zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus bei.
pearls o Potsdam Research Network
Die Potsdam Graduate School ist zudem das wichtigste Bindeglied im Forschungsnetzwerk "pearls", das die Universität Potsdam mit außeruniversitären Einrichtungen in der Region Anfang 2009 gegründet hat. Der Fokus liegt auf den Erd- und Biowissenschaften; pearls steht für "Potsdam earth and life sciences".
Ziel der insgesamt 21 "Perlen" ist es, Potsdam als exzellenten Wissenschaftsstandort zu stärken nach dem Motto "Potsdam - Forschung first class". Zu den Partnern der Universität Potsdam gehören das Who ist Who der deutschen Wissenschaftsorganisationen: die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit drei Instituten, die Leibniz-Gemeinschaft mit sieben Instituten, sieben Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) sowie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik.
Die Gründungsmitglieder von UNiWiND:
RWTH Aachen
Freie Universität Berlin
Ruhr-Universität Bochum
Albert-Ludwig-Universität Freiburg/Br.
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Universität Leipzig
Leuphana Universität Lüneburg
Philipps-Universität Marburg
Universität Potsdam
UniWind wird auch mit der deutschen Hochschulrektorenkonferenz, den verschiedenen Wissenschaftsorganisationen und mit verwandten Universitätsverbänden kooperieren.
Hinweis an die Redaktionen:
Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen für die Potsdam Graduate School der Universität Potsdam Dr. Heike Küchmeister, Tel. 0331/977-1855, E-Mail: heike.kuechmeister@uni-potsdam.de sowie für die Internationale Graduiertenakademie der Albert-Ludwig-Universität Freiburg/Br. Dr. Silke Knaut, Tel.: 0761/203-6813, E-Mail: silke.knaut@iga.uni-freiburg.de zur Verfügung.
Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm118_09.htm im Internet abrufbar.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
wissenschaftliche Weiterbildung, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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